Samstag, 12. September 2026

12 von 12 September: kleinteilig

 Danke Caro für die Fortführung des Projekts! Heute gegen Abend treffen uns dann alle bei "Draußen nur Kännchen". Bis dahin einen schönen Samstag!


Übernachtungsplatz
Das ist tatsächlich jeden Morgen so. Wunderbar.

Es ist gut, auch in schweren Zeiten die Routine des Tagesgedichtschreibens möglichst beizubehalten.

Mein Beinwell blühte prächtig dieses Jahr. Die Heilpflanze passt gut
als Beitragsfoto für das heutige Tagesgedicht.

Leider habe ich in meinem Leben von Geburt an schwere Traumata erlebt. Also verbringe ich in meiner zweiten Lebenshälfte viel Zeit damit, heiler zu werden. Doch manchmal ...
Erlebt man ein plötzliches Trauma, gerate ich in eine Art Schockzustand, Fassungslosigkeit und Ausgeliefertsein füllt den ganzen Körper und die Seele aus.
Das Schlimme an einer "Postraumatischen Belastungsstörung" ist, dass sich manche Dinge so tiefgreifend nach dem Trauma in einem geändert haben, dass es wirklich Zeit braucht, dass alles aufzudröseln. Allerdings frage ich mich, warum das Leben einem Retraumatisierungen zu spielt? Ich glaube nicht an Zufälle, aber dieses Jahr bin ich doch reichlich damit "gesegnet". Seit Montag kämpfe ich mich nun kleinteilig aus diesem Schockzustand, der sich wie eine Depression anfühlt, heraus ...
Mein Keller gleicht immer noch dem Zustand nach dem Abzug einer Schlammflut. Wann und wie bin ich in der Lage, das zu ändern???

 

Pause benötigt - und schon wieder Hunger

Etwas gechillt auf dem Bett, nun geht es an die letzten Layout-Arbeiten vom neuen eBook:



Die Zeit, in der das Wasser heiß wird, wird genutzt, um eine Runde um den Block spazieren zu gehen:

Tatsächlich eine Steigerung zu den letzten Wochentagen, in denen ich es gerade einmal mit Anlauf geschafft habe, heiß Wasser im Kocher aufzusetzten. 

Statt...

... Immerhin: Maultaschen in Brühe



















Ich vermisse das Kochen, habe Appetit auf eine richtige Mahlzeit. Ein Grund, wieder fit zu werden.
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Eigentlich ist jetzt meine Tagesenergie restlos aufgebraucht. Aber das geht ja nicht, im Haus ist es zu laut dazu. Wieder laufen beruhigende Silent Subliminals im Hintergrund, die warme Brühe und ein Literaturhörbuch dazu (ich kann noch immer nicht ohne Film oder Vortrag essen, brauche die Stimmen. Aber das hat auch Vorteile: An normalen Tagen lerne ich während des Essens.).
Ich habe in den letzten Tagen irgendwo gehört, dass einfache Bewegungen helfen sollen. Ob ich die Kohle halten kann?







Jetzt bin ich wirklich platt!




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