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Dienstag, 17. Juni 2025

Meine fünf liebsten Blogartikel

 

Diese Idee für eine Blogparade fällt genau in die Zeit meines 10jährigen Jubiläums meines erstes Blogbeitrags.

 Das passt, liebe Birgit. Also befasse ich mich jetzt mit deinem Thema „Meine liebsten Blogartikel – und warum du sie lesen solltest. 

Blog-Anfänge

Die Einleitung sagt es ja schon: Am 11.6.2015 ging meiner erster Blogbeitrag online. Da sind einige Beiträge zusammengekommen. Aber es hat etwas damit auf sich: Der Anlass 2015 war, meine Gedichte online zu archivieren. Doch schon nach wenigen Wochen schrieb ich im Blog neue Gedichte. Bis heute läuft diese Art Blogbeiträge fort.

Als ich Wattpad für mich entdeckte, wechselte ich von Wordpress dahin. Als mein Laptop in die Jahre gekommen war, suchte ich Alternativen und fand Blogger - bis heute gibt es hier das Tagesgedicht zu lesen.


Mein erster Blog hieß "Wort und Tier", was mit meinen zwei Ausbildungen, Autorin und Tierheilpraktikerin, zu tun hat. Nach einigen Monaten gab es dann einen zweiten Blog zur Tierheilpraxis, und ich muss sagen, in diesem Blog könnte ich mich für keinen liebsten entscheiden. Es hat einfach Spaß gemacht. 

Damals bloggte man auch nach anderen Regeln. Es ging nicht um die Textlänge und den ausgeklügelten Aufbau mit verschiedenen Überschriften, es war alles etwas freier.
Das zeigte sich besonders, als ich einen Platz für meine Rezeptsammlung für meine Hundemuffins brauchte. Ich entschloss mich zu einem dritten Blog, der mit der Tierheilpraxisseite verknüpft ist. Jeder Beitrag enthielt mindestens ein Foto vom Muffin, die Zutaten und das Rezept. Diese Beiträge waren also wirklich nicht lang. Aber sie kamen an.

Doch diesen Teil will ich jetzt hinter mir lassen. Ich wähle meine fünf liebsten Beiträge aus den letzten Jahren aus. Neugierig? Bitte sehr.


1. Zum Schmunzeln: Glosse

Dieser Artikel fiel mir sofort beim Lesen des Themas ein. Gerne lache ich einmal über mich, und dieser Text bringt mich immer zum Lachen. 

Und da ist noch etwas: Durch diesen Artikel bleibt der Grund für den Schmunzler in meiner Erinnerung, während der Grund an sich leider, leider bald in der Entsorgung enden wird. Die Zeit ist gekommen. 

Hier geht es zur Glosse.

Würde ich heute etwas an ihm verändern?  Vielleicht würde ich das eine oder andere Wort anders schreiben. Aber nur vielleicht.

2. Vergangenheit auf modern - auf Abenteuersuche

An einem faulen Nachmittag machte ich es mir mit YouTube gemütlich. Ich liebe Filme. Doch es kam anders. YT schlug mir ein Video über Hotels an der Schwarzwaldhochstraße vor. Das Video zog mich in seinen Bann und brachte mich zum Nachdenken. 

Ich forschte noch ein paar Tage, dann entstand eine Artikelstruktur in meinem Kopf, bevor ich zu schreiben anfing.

Mir liegt dieses Thema sehr am Herzen, weil es einerseits mystisch andererseits tiefsinnig und wichtig ist.

Hier geht's zum Artikel

Würde ich etwas daran ändern wollen? Nein, das nicht. Vielleicht mache ich doch noch meine Idee vom Artikelende wahr.

3. Kurioses - Besser nicht nachfragen, oder?

Diese Geschichte musste ich einfach aufschreiben, obwohl ich so etwas eigentlich nicht mehr tue. Heutzutage sind Phrasierungen viel zu oft nötig statt klarer Worte. Meine Erfahrungen reichen mir.
Aber das war doch zu merkwürdig. Und dann fand ich noch so schön passende Fotos dazu, die sind echt klasse.

Also wer sich gern über ein eigentlich ernstes Thema wundern will -
bitte sehr!

Ob ich an diesem Blogartikel etwas ändern würde? -Nein. Aber ich sollte aufhören, über solche Themen zu schreiben.

4. Was schreibe ich und warum?

Ein Artikel ursprünglich für eine Blogparade. Ich kämpfte innerlich mehrere Tage, bevor ich ihn schreiben konnte. Das Schreiben fiel mir auch nicht einfach, denn ich kam immer wieder ins Reflektieren. Als der Blogbeitrag fertig war, war ich auch ein wenig fertig. Aber ich war auch ein wenig erleichtert. Das Reflektieren zeigte Wirkung, denn in mir hatte ein Richtungswechsel stattgefunden, ein Damm war gebrochen. Und darum ist mir dieser Blogartikel so wichtig. 

Wenn du an etwas Persönlichem interessiert bist, dann gerne doch

Will ich an diesem Artikel etwas ändern? Bisher: nein.

5. Achtsamkeit und Sinnlichkeit: Kakao

Das ist eigentlich so ein typischer Artikel für mich, wie ich es sehr mag, wenn ich nicht philosophiere oder Gedichte schreibe. 
Das Besondere an ihm ist, das es zum Thema ein Erlebnis gibt, an das ich mich gerne zurückerinnere. Und zwei Zeichnungen sind dabei auch entstanden. Alles in Allem eine runde Sache.

Einladung zur Sinnlichkeit - hier.

Ob ich etwas ändern möchte am Beitrag? Vielleicht möchte ich ihn in diesen Blog integrieren. Ko-fi hat nämlich keine Suchfunktion, und deshalb ist es mühselig, dort ältere Artikel zu finden. Es sind aber sowieso nur eine Handvoll Blogbeiträge, die nur dort sind.

So, das war's. Doch, bloggen macht Spaß! Den wünsche ich euch auch.


Dienstag, 29. April 2025

Einer Bärin - Und ich meine nicht mein Gedicht

 Ich habe mit Begeisterung einst Philosophie im Nebenfach studiert, deshalb wohl mache ich mir heute noch so meine Gedanken. Aber wieso rechtfertigen?


Eine Beobachtung und meine Gedanken dazu...


Ich liebe Tiere, Filme und Katzenvideos. Wie vielen lieben Seelen geht es genauso???

Pixabay, Kätzchen

... Und so kam es, dass ich nach dem Hauptfilm abends nicht widerstehen konnte, ein Tiervideo anzuklicken. Nach ein paar Minuten war Schluss damit. Warum?

Katzenvideos kommen ganz ohne KI aus, dieses Video nicht. Die Reichweite war fast noch höher als bei Katzenvideos, wenn das überhaupt geht.😏 Es sind aber auch unglaublich unterhaltsame Tiere. Wenn da dann zur richtigen Zeit eine Kamera filmt, super. Hinterfrage ich auch nicht.

Aber dieses Tiervideo - was nur als ein Beispiel fungiert, weil ich es nun mal angeklickt habe - weckte ein paar Fragen, die mich auch nach zwei Tagen noch beschäftigen. Doch nach und nach:

Was mir im Einzelnen auffiel:

1. KI-Thumbnail: An sich nicht unbedingt schlecht, aber bei einer Tiergeschichte nicht sehr glaubwürdig. 

Jetzt bestätige ich deine Vermutung, dass ich mich in diesem Blogbeitrag auf Youtube beziehe.


2. Fantasie-Kanalnamen: Vor einigen Jahren hätte ich das vielleicht auch noch ausprobiert. Aber seit KI boomt, schießen diese Kanäle mit Allerweltsnamen nur so aus dem Boden. Darüber habe ich in einem anderen Beitrag schon einmal berichtet.

Die Kombination aus KI-Thumbnail und -Kanalnamen lässt nicht viel Bedeutsames erwarten.

3. KI-Stimme: Unter vielen Videos mit interessanteren Texten liest man viele Kommentare, denen ich mich nur anschließe: Nach Kurzem unerträglich. Im Video ging es um eine Tiergeschichte. Die KI-Ausschmückungen waren fantasievoll-gigantisch, überflutend, inhaltlich oft inkorrekt.

4. Videobeschreibung: Handelt es sich um eine erfundene Geschichte oder eine wahre Begebenheit? Das lässt der Kanalbetreiber offen: keine Videobeschreibung. In den Kommentaren hält man die Geschichte für wahr.
Frage: Wie kann ein Video sogar ohne Videobeschreibung zu so einer Reichweite gelangen?

5. Ki-Bilder: Nicht ein einziges echtes Bild, alles KI-generiert. Jeder Zeichentrickfilm macht mehr Spaß als so etwas. Immerhin geht es um eine Herz-anrührende Tiergeschichte. So etwas rührt mich auch zu Tränen. Aber:

6. Inhalt: Sowohl als Autorin und kritische Leserin als auch als fachkundig in der Tierwelt und der klassischen Biologie sträubten sich mir die Haare bei all diesen Fehlinformationen über eine Bärin. Und damit meine ich nicht, dass ich Bären nicht mag. Überhaupt nicht.
Aber was denken Kinder, junge Erwachsene und weniger tier-affine Menschen, nachdem sie solch ein Video gesehen haben und es nicht als Fiktion deklariert wurde?
Und selbst in fiktiven Geschichten werden Tatsachen nicht verändert, es sei denn in Kinderbüchern oder Fantasyromanen, wo jeder damit rechnet. Man denke nur an Alice im Wunderland, keiner käme auf die Idee, sprechende Zeichentrickhasen oder tanzende Kaffeetassen für real zu halten.
Aber wer seine Geschichte auf einen Tränenfluss im großen Ausmaß einer Bärin aufbaut, trägt zur Verfälschung von Realität bei. 
Tiere empfinden sehr fein, aber Tränen? Da müssen die Bücher wohl umgeschrieben werden.

Fazit:

Es ist ganz und gar nicht so, dass ich keine rührenden Tiergeschichten mag. Aber sie muss recherchiert sein, auf Fakten beruhen. 

Die Gefahr ist, eine Geschichte als wahr darzustellen - und eigentlich bleibt dass durch Weglassen der Videobeschreibung offen - und Tatsachen  dabei zu verschieben. Dies scheint mir,  eine feine Art von Manipulation zu sein. Unmerklich manipuliert man das Allgemeinwissen. Denn leider beschreibe ich nicht nur einen Einzelfall, sondern ein Beispiel aus einer Vervielfachung von neuen Videos, die täglich auf Youtube erscheinen.
Gegenüber den vielen Büchern, die  leise verschwinden, macht mir diese Entwicklung Angst. Eine Schattenseite der KI? Gewollt? Was denkst du darüber?

Ach, und ich konnte es mir nicht verwehren, für das Titelbild KI zu verwenden. Und ratet: Der Videotitel, auch nur zusammengefasst, funktionierte als Prompt nicht. Übrig blieb: Bärin Foto.

 

Dienstag, 18. März 2025

Nicht nur Illustrationen - von der Farbe

 Wie wirken Illustrationen in einem Text auf dich? Damit meine ich nicht Analysedaten, um Wissenschaftlichkeit zu belegen. Ich meine die Strichzeichnungen in Kinderbüchern, Literatur und Lyrik.


Schon von Anfang an gehörten für mich Illustrationen zu meinen Gedichten. Schon die Skizzen und Striche in meinen Büchern aus meiner Kindheit bewegten etwas in mir. Selten findet man illustrierte Romane. Aber ich bin nicht wirklich eine Romanautorin.
Nun kann ich dir sagen, dass obige Illustration die erste aus dem Text 'Kaffeegeschichten' ist. Bald kommt also eine neue Version der Capriccios rund um eine Tasse Kaffee heraus. Übrigens sah die Illustration gestern noch so aus:



Der Weg dorthin?

Schritt 1:
Ich zeichnete mit Bleistift und Kohle. Leider kommt auf dem Foto nicht die Farbigkeit und der Glanz heraus.

Schritt 2:
jetzt wird der Hintergrund entfernt. Diesen Schritt vergesse ich gerne, beim Zeichnen mit einzukalkulieren.

Schritt 3:
Jetzt kann das Bild noch bearbeitet werden. Ich entschied mich für einen Effekt. Es gibt aber viele Möglichkeiten.

 Schritt 4:
Nun füge ich das bearbeitete Bild in die PDF-Datei an der gewünschten Stelle im Text ein. Von Docs bin ich vor einem guten Jahr nach Canva gewechselt, um Text-PDFs zu erstellen. Ich habe dort noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Bilder ohne einen Text dazu zu malen, wann habe ich eigentlich damit angefangen? Ich weiß es nicht mehr genau. Lange dachte ich, mich von einem Bild zu trennen, wäre schwer. Aber tatsächlich habe ich das nach keinem einzigen Verkauf  so empfunden.


Schwierig dagegen ist das Rahmen. Richtig fertig ist ein Bild erst, wenn es gerahmt ist. Das war für mich ein langer Weg, diese Wichtigkeit zu erkennen.
Aber wie kommt man zu passenden Rahmen? 
Da bin ich gerne für deine Inspiration offen. Ich folge meiner Intuition und manchmal passt es dann.





Und manchmal braucht man eine Idee. Allerdings begeisterte mich zuerst die Idee, ein Acrylbild als Postkarte zu verschicken. Stammt nicht von mir, fand ich im Supermarkt. Sieben Postkarten warten noch auf ihre Gestaltung.


Was für ein Motiv würde euch auf so einer Postkarte gefallen? Und wem würdet ihr gerne eine schicken? 
Zu neugierig? Vielleicht.


Mittwoch, 8. Januar 2025

Kleine Erfahrungen zu einem großen Thema: KI

 Als früh beruflich Betroffene war ich KI gegenüber stärker als gewöhnlich skeptisch eingestellt. Inzwischen ist meine alte Neugier, Neues kennenzulernen, zurück. Und so habe ich einige winzige Schritte mit KI gemacht. 

Hat sich meine Haltung geändert?




1. Die Ausgangsposition

Obwohl die Schwierigkeiten mit KI geschriebener Texte nicht privat verwendeter Natur von Anfang an bekannt waren, veränderte sich der ganze Texter- und Autorenbereich. 
Eigentlich ist es ganz klar, dass KI-Texte in der Literatur nichts verloren hat. Trotzdem findet man bei sehr vielen Ausschreibungen diesen Hinweis.
Im Texterleben hat mich das völlig überrumpelt. Und das gleich zweimal. Erst die C-Zeit mit Homeoffice (Ach ja, schreiben geht ja von zuhause aus.) Und dann eben Chat GPT.
Heute weiß ich, dass ich für diese Kunden gar nicht mehr schreiben möchte. Aber damals ging mir das alles zu schnell.

In diesem Punkt hat sich meine Haltung nicht geändert. Wer unbedingt bei Gliederung und Ideenfindung Unterstützung braucht, mag KI nutzen. 
Wer sich das Schreiben auf die Fahnen geschrieben hat und weiß, dass nur Kontinuität, Üben und Authentizität über kurz oder lang gute Texte schafft, der braucht kein KI.



2. Wie geht das überhaupt?

Vom Hörensagen wusste ich, wie das in etwa abläuft. Aber ich wollte, wie gesagt lange nichts davon wissen.
Neulich googelte ich einfach einmal nach einer Testversion. Und siehe da, nach einigen Klicks war ich bei Canva gelandet, womit ich viele Dinge gestalte. Dort gibt es seit einiger Zeit ein KI-Tool zur Bildgestaltung. Es gibt aber auch noch andere freie Bild-KI.
Ich spielte mit Eingaben herum, um zu sehen, was dabei herauskam. Schnell merkte ich, was möglich ist, was eher nicht.
Für eine Notizbuchreihe gab ich immer neue Vorgaben ein. Da es bei der Reihe um Haustiere geht, übte ich mit gängigen Haustieren und eher 'Nischen'- Haustieren. Bei Hund, Katze, Maus kamen schöne Ergebnisse heraus. Bei Degus und Singsittichen waren die Ergebnisse mau.

Kein Veilchen, sondern ein 
Ackerstiefmütterchen oder ein 
Hornveilchen



Positiv dagegen waren  meinen Erfahrungen für Illustrationen zum Tagesgedicht, was gerade eine kleine Winterpause einlegt. Gerade im Winter und Herbst, sind die Fotomotive selten so, dass sie Aufmerksamkeit erregen, und Gedicht und Foto in Einklang zu bringen, ist auch nicht immer leicht. 
Im Frühjahr und Sommer verstreue ich ja gerne Blumen- und Naturfotos.
Oder ich illustriere selbst, aber für die Rubrik 'Tagesgedicht' fehlt dazu die Zeit. Die brauche ich, um die Gedichte und Texte in den EBooks zu illustrieren.
Also testete ich KI-generierte Bilder. Und ich muss sagen, das kommt an. Ich treffe sehr viel genauer den Kern meines Gedichts als ich das täglich selbst zeichnen könnte. Und Bild und Text ergänzen einander sehr gut. 
Hier ist die Gefahr eines Plagiats auch noch geringer, weil der Gedankengang eines Gedichts ein eigener, persönlicher ist.




In diesem Punkt hat sich meine Sicht teilweise geändert. Für ein Buchcover würde ich KI nicht einsetzen. Kann ich es selber nicht gestalten, dann lieber einen Illustrator fragen. Für Low-Content oder eben Gedichtillustrationen kann sie gute Dienste leisten.



3. Privatvergnügen

Seit KI gibt es viele neue Kanäle auf Youtube. So manche Titel klingen vielversprechend. An einem müden Feierabend schaute ich mehrere kürzere KI-Videos hintereinander an. Darunter war eines, das genderte, also immer diese Atempause und dann die andere Geschlechtsvariante. Danach fühlte ich einen Schluckauf im Kopf. 
Schlimm war auch, dass KI fremdsprachige Worte als solche nicht erkennt, so dass ganz merkwürdige Worte entstanden. Als Abschluss des Abends hörte ich mir ein Hörbuch mit einer echten Stimme an. Wie wohltuend und entspannend!

Dieser Punkt bestärkt meine Haltung absolut. Die Inhalte dieser KI-Videos sind deshalb mit Vorsicht zu genießen, weil man genau hier nicht mehr genau sagen kann, wo die Quelle anfängt und wo Interpretation sich einmischt. Außerdem sind die Hörbücher einfach ungemütlich anzuhören.

KI-freier Hörbuchkanal
https://www.youtube.com/@TopHoerbuecher



Fazit

Mir ist bewusst, dass ich hier der Zeit etwas hinterherhinke und nur einen winzigen Ausschnitt betrachte. 
Umso glücklicher bin ich, dass ich mich diesem Neuen stelle, denn es hat große Auswirkungen, die nur absehbar werden, wenn wir darüber diskutieren. 
Meine Erfahrungen zu einem kleinen Teilbereich zu teilen, scheint wenig, ist dafür aber ehrlich. Eine Grundlage zum Austausch. Seien wir uns bewusst: KI kreiert nichts Neues, es puzzelt aus unseren Ideen zusammen. Wie sehen unsere Puzzleteile aus?


Foto von Diva Plavalaguna, pexels


Kurioses - Besser nicht nachfragen, oder?

 Ich gehöre einer Generation an, die unter Umweltschutz versteht, Vögel zu beobachten und ihren Bestand zu zählen, bei der Krötenwanderung den Tieren über viel befahrene Straßen zu helfen, und die Anlage von Kräuterspiralen beschäftigte uns.

Als die Mülltrennung zum ersten Mal aufkam, war ich dafür. Das ist mehrere Jahrzehnte her. Und heute?

Kurios.

Ein paar Eindrücke.


Foto von saurabh mention, pexels


Ich habe lange Zeit in der Stadt gelebt und dort empfand ich die Einführung der 'grünen Tonne' als sehr nützlich, denn in der Stadt kann man nun mal keine Komposthaufen errichten. 

Die Trennung von Altpapier und Glas war ebenfalls sehr verständlich. Das Recycling kam auf. Find ich gut. Was macht man eigentlich mit alten Dosen? Außer einen Teelichtofen, versteht sich. Nun ja, das habe ich wohl vergessen.

Auch eine gute Idee.
Foto von Ylanite Koppens, pexels


Die Zeit meines Landlebens ist nun länger als mein Stadtleben. Wie in meiner Kindheit ticken auf dem Land die Uhren anders. So findet man in vielen Gemeinden Abweichungen vom Trennsystem. Ortstypische Varianten, Besonderheiten eben.


Kleiner Plausch
Foto von Efrem Efre, pexels


Und so kam es nach Neujahr 2025 zu folgender Geschichte.

In vielen Dörfern einer Region holte eine Gesellschaft Glas und Dosen/ Metalle zusammen ab. Sie landeten gemeinsam auf einen Anhänger. 

Kunststoffe wurde in gelben Säcken gesammelt. Die wurden am Abholtag auf die Straße gelegt und abgeholt. Im Laufe der Jahre wurde der Zeitpunkt der Abholung immer später und unregelmäßiger am Tag, so dass bei Wind sich die Säcke selbstständig machten. Manche am Vorabend hinausgelegten Säcke wurden von Tieren aufgerissen und alles Gesammelte  flog durch die Straßen.

Das erinnerte mich an den Grund, warum ich Mülltrennung an sich gut finde, denn in vielen Ländern, die ich bereist habe, werden kleine Plastikbeutel zu Hauf verwendet und sie fliegen vielfach durch die Landschaft. 

Aufgeräumt!
Foto von Jan van der Wolf, pexels


Ich selbst habe eine Möwe von einem großen Stück Plastik befreit, in das sie sich rettungslos verknotet hatte. Natürlich erkannte die Möwe meine hilfreiche Absicht nicht ganz, was mir einige Schnabelhiebe einbrachte. Aber es gelang. 

Foto von Anurag Jamwal, pexels


Besonders aus diesem Grunde nahm ich vor Jahren an einem Schreibwettbewerb teil, woraus schließlich das EBook 'The Diver in the Sand' entstand.

Nun wehte an schlechten Tag der Müll durch den Ort.

Als daher Ende November 2024 gelbe Tonnen in mehreren Dörfern verteilt wurden, bedeutete das wohl das Ende von durch die Gegend fliegenden Müll und Säcken.

Neugierig las ich den Text auf einer solchen Tonne. Darauf stand, was in die neue Tonne gehörte. Kurios. Ich fand in einer Ortschaft sogar einen Termin, wo es nur um die Befüllung der neuen Tonne ging. Leider zu weit weg.

Am nächsten Abholtag lagen wieder die 'gelben Säcke auf der Straße. Daneben die Körbe mit Dosen und Glas vereint.

Dann verließ uns das Jahr 2024 und ein neuer Abholtag, der erste im Jahr 2025, brach an. 'Gelbe Tonnen' bevölkerten die Straße, verschwunden fliegende Säcke. Daneben die Körbe, manche mit Dosen und Glas, manche nur mit Glas gefüllt.

Ich war erst nachmittags wieder zurück. Verlassen, einsam standen einige Körbchen, befüllt mit Glas UND Dosen, versehen mit einem großen gelben Zettel auf der Straße: Mitnahme verweigert. Falsch befüllt!

Nach mindestens über einem Jahrzehnt gehören die Dosen in die/ den 'Gelbe Tonne/ Sack, und derselbe Dienst, der vorher anstandslos Glas und Dosen vereint einsammelte, verteilt nun 'Strafzettel'. 

Nein, nein, nein. Das gehört woanders rein.

Also ich glaube - nein, besser nicht! - Denn sonst heißt es für mich: Das darf man nicht!

Aber eins gebe ich zu bedenken: In meinem Stadtleben konnte man zur Deponie fahren und vom entstandenen Kompost, sich etwas für sich abholen. Der Grüne-Tonnen-Inhalt wanderte in meinen Kleingarten. Recycling von Papier, Glas und Plastik ist weit verbreitet und normal geworden. Aber was ist mit der Dose?  

Foto von Nico Brüggeboes, pexels


Zwischen den Jahren und Neujahr

Gedanken und Erfahrungen zum Jahreswechsel




 Meine Naturverbundenheit hat mir immer schon Kraft und Raum für Rückzug gegeben. Deshalb ist für mich das Leben im Rhythmus der Natur wichtig und kraftvoll. Und dennoch fühle ich mich durch äußere Feiertage oder einige Regelungen eher ausgebremst und schlapp. Und dazu habe ich ein kurzes Video gefunden, dass das erklärt. 

Doch von Anfang an.

Sonnenaufgang


Schon im Wechsel 2023/ 2024 probierte ich einige Rituale, die um diese Zeit üblich sind, aus. Ich arbeitete mit meinen Wünschen, schrieb ein Rauhnachtstagebuch und startete den Tag mit drei Minuten Jiujitsu.

Einiges behielt ich bei, manches verwarf ich bei diesem Jahreswechsel. Aber zwei Dinge wollte ich unbedingt in dieser gefühlt ewig langen Zeit der Feiertage tun:

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1. Mir ganz bewusst jeden Tag Zeit für mich zu nehmen und die Stille genießen.

2. Das vergangene Jahr ganz klar loslassen. 

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Die Stille-Übung war wunderbar heilsam. Es ist so laut da draußen, furchtbare und vor allem viele Dinge geschehen, da tut es gut, das einmal komplett auszuschalten und in der Dunkelheit, wo von es im Winter reichlich gibt, nichts zu tun und in sich hineinzuspüren.

Am Weihnachtsabend nahm ich mir danach eines meiner Lieblingsbücher und machte es mir damit so richtig gemütlich. Es war seit vielen Jahren ein richtig schöner Abend, ganz unspektakulär aber erfüllt. 

kleiner Weihnachtsbaum


Das Loslassen wurde zum Experiment. Als Feuerzeichen-geborene schätze ich das Feuer als reinigendes und auch nährendes Element (Siehe die Bedeutung als Herdfeuer für Nahrung und Wärme).

Ich hatte schon viel vom Räuchern in den Rauhnächten gehört, mir das aber nie zugetraut. Dieses Jahr stieß ich auf ein interessantes Video und daraufhin plante ich es für Silvester ein.

Die Durchführung war allerdings genauso schwierig, wie ich befürchtet hatte. Erstens machte ich es zum ersten Mal und musste also ausprobieren, was Fehler bedeutet. 

Zweitens sind Mietwohnungen mit Rauchmelder versehen. Ich will hier nicht schreiben, was ich wirklich von diesen Dingern halte. Aber um die ganze Wohnung als Unerfahrene auszuräuchern, sind sie ganz klar ein Hindernis.

Es klappte trotzdem. Am Sylvesternachmittag ließ ich das alte Jahr los. Mein Visionboard verschwand, ich räucherte, ich mistete alte Vorsätze aus und mein Jahresrückblick ging gemeinsam mit vielen anderen online.

Zwei Tage blieb der Visionboardortplatz wegen Zeitmangel leer. Ein komisches Gefühl. Dann enstand ein neues Bild für 2025. Und ich muss sagen, 2024 liegt gefühlt weit hinter mir.

Jahreswechsel

Zurück zu dem Video ganz am Anfang. Während ich die Verschiebung von der Wintersonnenwende hin zum Weihnachtsfest noch ziemlich gut finde und dort gerne etwas länger feiere, nämlich erst die Rückkehr des Lichtes und dann die Geburt Jesu, war Silvester nur als Kind wirklich interessant. Ich untertreibe an dieser Stelle, denn wer ein Haustier hat, würde diesen Tag bestimmt auch gerne abschaffen - oder zumindest die Knallerei.

In dem informativen Video von Kai Brenner gibt es Fakten, die ich vorher noch nicht kannte aber so stimmig sind. Ein Papst legte den Jahresbeginn vom Frühling in die dunkle Zeit des Winters, wo die Natur sich ausruht. Es ist, als würden wir mitten aus dem Schlaf geweckt werden. 

Erstaunlich ist auch, dass Silvester der Name eines Papstes war, der genau an diesem Tag starb. Wir schießen also alle Böller an einem Todestag von einem Menschen in die Luft. Nun weiß ich nicht, durch was sich dieser Papst auszeichnete, aber zu bedenken geben möchte ich, dass in China an einem ganz anderen Tag Neujahr gefeiert wird. Es scheint alles etwas willkürlich.

Und letztendlich...

Vielleicht halten diese Informationen einer Überprüfung nicht stand. Auch das ist heutzutage gehäuft zu finden. Aber als Anregung zum Nachdenken und Überdenken der eigenen Einstellungen und Rituale zu dieser Zeit laden sie auf jeden Fall ein.   

Mittwoch, 4. Dezember 2024

Low Content Buch ist nicht gleich low work

 Da siegte einmal wieder meine Neugier. Einfach einmal ausprobieren, dachte ich und machte es.


Low Content Book 2024 - Erfahrungen



Zuerst...

Die Werbung hatte mich mehrmals angesprochen, aber nun hatte ich auch etwas Zeit. Also buchte ich einen Termin für eines dieser freien kurzen Einstiegvideos und legte Stift und Papier zurecht. Und los ging's.

Am Ende des Videos hatte ich eine schöne To-Do-Liste, aber es brauchte noch etwas Zeit, um sie umzusetzen.


Jetzt geht es los

Ich musste mich kräftig überwinden, denn meine Erfahrungen mit KDP waren nur am Anfang (2015) schön gewesen. Über die Probleme habe ich schon an anderer Stelle berichtet. Nun reizte mich das Thema Low Content Buch aber.

Zunächst suchte ich mir ein Thema und recherchierte es. Geht es euch mit der sogenannten Nische auch so wie mir? Da meint man eine gefunden zu haben und dann hat man doch etwas bei der Recherche übersehen und die Nische ist gar nicht so toll? Naja, mein erster Versuch ist jetzt ja fertig.



Dann ging es ans Erstellen.


 Selber machen - Fehler machen

Erstmal war ich erstaunt, dass die Beschreibungstexte bei KDP noch genauso klingen wie 2015, nur wenige sachdienliche Änderungen hat es gegeben. Dementsprechend war ich mir bei der Umsetzung der Formatvorlage unsicher. Ich hatte mich für Din A5 entschieden, Taschenbuchvorlagen bei KDP gibt es aber nicht in A5. Erst knobelte ich , dann probierte ich einfach aus. Und jetzt weiß ich, wieviel unnötigen Stress ich mir gemacht habe. Denn:

1. Das Tool Canva hat eine großartige Entwicklung durchgemacht. 

2. KDP hat den Format-'Fehler' in der Korrektur bemerkt, und ich konnte es dort ändern.

3. Bei Canva kann man die gewünschte Formatgröße eingeben. Gewusst, wo.



 Selber machen Teil 2

Bei den KDP-Beschreibungen und Vorlagen für das Cover bin ich verzweifelt. Inzwischen hatte ich auch schon so viele Videos zum Thema gesehen, dass ich fertig werden wollte. Also gab ich  auf und erstellte ein KDP-Cover, dass mein Coverbild enthält. Und kaum hatte ich alles hochgeladen, finde ich ein Video, das super einfach erklärt, wie man die richtigen Maße für ein Cover herausfindet. Das Gestalten ist dann ja kein Problem mehr. 

Nun gut, da muss ich also noch einmal dran.



Teil 3

Weiter geht es zur Vermarktung. Auch darüber fand ich ein gutes Video. Ein Punkt ist dabei, der komplett neu für mich ist und den es 2015 auch noch gar nicht gegeben hat. Wie viele Fragen werden  bei der Umsetzung dann wieder auftauchen und müssen durch Ausprobieren und/ oder YT-Videos geklärt werden?

Auf dem Weg zum Notizbuch fiel mir auf, dass diese Marktlücke anscheinend schon ziemlich abgegrast zu sein scheint. Der Hype begann wohl vor drei oder vier Jahren. Bin ich zu spät?

Dabei war dieser erste Versuch eines Low Content Buches doch nur ein Ausprobieren gewesen.

https://www.amazon.de/dp/B0DNZ3Z1Q1


Fazit

Mir gefällt die Idee des Low Content Buches aus zwei Gründen. Erstes gestalte ich unglaublich gerne mit Canva und nutze es auch für die Gestaltung der Geschenk-EBooks. Und nebenbei lerne ich KI etwas kennen.

Zweitens nutze ich selbst seit Urzeiten Notizbücher und Co. und werde das auch weiterhin tun. 

Allerdings frage ich mich, ob es sich nur um einen Trend handelt, der jetzt seinen Zenit überschritten hat, oder um einen wirklichen Bedarf, der bleibt. Eure Meinung dazu interessiert mich sehr. Schreibt doch einen Kommentar.

Was mich dieses Projekt auch noch gelehrt hat, ist die Bestätigung, dass erst beim Ausprobieren die eigentlichen Fragen auftauchen und erst all diese Dinge geklärt werden müssen, bevor man etwas Neues kann. Der Weg ist zwar holprig (Wie viele Videos habe ich im Endeffekt eigentlich zum Thema gesehen?), aber wieviel habe ich letztendlich dadurch gelernt?

Seite 1 aus dem Kinderbuch
Zwei Hasen in Dänemark


Mittwoch, 20. November 2024

Die E-Book-Geschichte(n)

 Ich weiß, persönliche Beiträge haben so ihre zwei Seiten. 
Und:
Von der eigenen Arbeit zu reden, wirkt schnell wie Werbung.

Also versuche ich jetzt, eine Lösung zu finden. 

Meine E-Book-Geschichte.


Mein erstes E-Book entstand fast zeitgleich mit meinem ersten Blog. Das ist nicht ganz 10 Jahre her. Schon bald träumte ich auch von einem eigenen EBook-Shop. Von damals bis heute hat sich viel verändert.


Winziger Rückblick

Damals gab es einige Hürden:

1. Man brauchte einen externen Anbieter für die ganzen Zahlungsabläufe bei digitalen Produkten. Hammerschwer einzurichten für Unwissende.

2. Die Online-Shop-Templates waren eher unattraktiv in der Erscheinung. Man musste viel basteln.

3. Die Erfahrung fehlte: Gute Texte, Überschriften, Cover-Gestaltung, etc..

An Erfolg war da gar nicht zu denken. Viel mehr lernte man Technisches. Und das Marketing war auch ganz anders.
Meine ersten Schritte machte ich mit Jimdo.

Schon die zweite, aber nicht die letzte Version.


2019 - 2023

Ich war damals froh, als ich Branchbob fand. Und wer einen Online-Shop einrichten will, dem kann ich es immer noch empfehlen. Allerdings wurden irgendwann die digitalen Produkte kostenpflichtig, was mich ärgerte. Auch wuchs das Unternehmen zwar, entwickelte sich aber in eine andere Richtung, als ich es brauchte.
Wieder wurde es umständlich. Und inzwischen war die Zahl meiner EBooks ziemlich gewachsen. Trotzdem musste eine Lösung her. Kundenfreundlichkeit ist mir wichtig.



Januar 2024

Weihnachten 2023 reichte es mir und ich beschloss vom Texten eine Pause einzulegen. Im Januar beschloss ich, mich wieder mehr um meine eigene Schreibarbeit zu kümmern. Eine ganze Reihe von Veröffentlichungen entstanden das ganze Jahr über. Im Header meines Facebook-Profils fandet ihr immer die aktuellste Erscheinung.


Ebenfalls im Januar dachte ich über meinen neuen EBook-Shop nach. Und so entstand die Idee von Smoothie Cat Launebücher.

Unterschiede zwischen 'Naturnah lesen' und 'Smoothie Cat Launebücher'

 'Naturnah lesen' hatte kein durchdachtes Konzept. Die Bücher waren ja schon da. Diesmal machte ich es anders herum. Ich überlegte mir, was mir wichtig ist, wenn ich einen Online-Laden eröffne. Wie soll die Atmosphäre sein? Was sind meine Werte?

Um es gleich zu sagen, die meisten, der schon geschriebenen EBooks, gibt es oder wird es weiterhin geben. Aber auch viel Neues. Die vorhandenen Bücher können noch einmal durchgesehen werden, manche auf eine neues Niveau gehoben werden.

Die Geschenkbuchqualität, die Ziel von Smoothie Cat Launebücher ist, will nicht nur gute Texte anbieten, sondern eine Qualität in der Gestaltung erreichen. 
Dies wird immer besser, da sich das Tool Canva enorm entwickelt hat. Ich arbeite sehr gerne damit und ich liebe es zu gestalten. 
Die Bücher aus Naturnah lesen sind ja auch selten reine Texte. Im Gegenteil, Fotos, Illustrationen, Zwischentitelblätter sind fester Bestandteil der EBooks.



Fazit

letzte Woche blätterte ich noch einmal durch den alten Shop. Eigentlich wollte ich ein EBook in den neuen Shop übertragen - und unterließ es. Zwar macht mir das Buch noch immer Spaß und ringt mir immer noch ein Lächeln ab, aber die Qualität stimmt einfach nicht mehr. Und daran habe ich gemerkt, dass eine Weiterentwicklung stattgefunden hat.

Nun bin ich natürlich auf eure Meinung gespannt.



P.s: Meine Pause als Texterin ist lange beendet.



Donnerstag, 26. September 2024

Zwillinge

 Diese Tomate durfte ich letztens ernten und genießen:

Zwillingstomate

Genauer gesagt handelt es sich um zwei Tomaten, die zusammengewachsen sind. Am Anfang waren es zwei Blüten, die nahe beieinander waren. Dann wuchsen zwei kleine grüne Früchte daraus. Und schon sehr früh waren sie untrennbar miteinander verbunden, bis ich sie für eine Mahlzeit kleingeschnitten und angerichtet habe.

Tomate


Auf der Unterseite erkennt man sehr gut an der trockenen beigen Farbe, dass hier ein Narbengewebe zwei Früchte verbunden hält.

Diese Seitenansicht ist aber auch so schön symbolhaft für Menschenpaare anzusehen. Man sieht die Verbundenheit, man sieht die Spiegelung und man sieht die Einzigartigkeit mit all ihren Narben.


Erinnert ihr euch noch an das Foto aus dem Blogeitrag '12 von 12 September'? Diese kleine Fotoserie zeigt eindeutig, dass dieser Sommer vorbei ist.😪

Darum wünsche ich euch allen einen schönen Herbst.

eBook-Katalog von Smoothie Cat Launebücher

eBook-Katalog von Smoothie Cat Launebücher

 Klicke hier , um den Katalog zu öffnen. https://drive.google.com/file/d/1nEThgofzdweaMZWeozmNbsBjep8c4Wh6/view?usp=sharing