Dienstag, 12. Mai 2026

12 von 12: Mai: Heiligenbesuch


 12. Mai, bist du dabei? Heute Abend bei 'Draußen nur Kännchen' treffen wir uns.



Heute ist der zweite Tag der Eisheiligen, und tatsächlich besucht uns der heilige Pankratius in diesem viel zu kalten Jahr. Dem Himmel sei Dank erst nach dem ersten Gassigehen.


Schneeregen⛄😒

Mir ist das Wetter heute viel zu kalt und nass, deshalb bleib ich möglichst drinnen. Meine To-Want-Liste ist auch riesig. Ich nehme euch ein bisschen mit.

Das Tagesgedicht hilft mir, in meine Schreibkraft zu kommen. Auch wenn mal etwas Düsteres oder Trauriges dabei sein kann, ist es zu 98 % immer positiv. Das soll auch das Beitragsbild vermitteln. 
Bei dem Wetter greife ich nicht zur Kamera, sondern unterstütze Fotografen auf pexels, heute Paolo Sanchez. Wann immer der Name angegeben ist, nenne ich ihn auch, nicht einfach nur pexels. Pixabay finde ich auch gut, aber da sind selten die Fotografennamen angegeben. Dasselbe gilt auch für das übernächste Bild.







Dienstag ist Drabble-Tag. Ein Instagram-Account ( @nouks_books) wählt drei Worte aus und die sollen in einer Geschichte verbaut werden, die genau 100 Worte umfasst.

Als Autorin möchte ich gerne als Mensch hinter den Geschichten sichtbar werden. Dazu gehört für mich ein Blick in meinen Bücherschrank (mit mir manchmal), Schreibproben wie das Dienstagsdrabble und weitere, und Textschnipsel aus meinen eBooks. So ist mein Instagram-Account sozusagen meine Visitenkarte.

Als Blogbeitrag erscheinen die Shorts aber auch. Dazu ist wieder ein Beitragsbild erforderlich:


Den ganzen April hatte ich mit einer Pankreatitis zu kämpfen, vielleicht hatte es schon vorher angefangen. Die Schmerzen beim Essen nahmen mir schließlich jede Lust daran. Aber ich begriff: 1. Iss wieder ein Stück bewusster. 2. Nimm deine Wut ernst.
Endlich blühte dann der Löwenzahn, und da nahm die Genesung Fahrt auf. Heute freue ich mich auf Kohlsuppe und seit Wochen später ein kleines Stück Fleisch.




Hilft ja nichts: Hund muss raus. 



 Den rauschenden Wind müsst ihr euch vorstellen, mit meiner heutigen Kamera kann ich leider keine Blende einstellen. Aber es bläst kräftig.

Kaum
das Bild gemacht, da kracht es. Ein Baum ist umgefallen. Gestern auch schon.

Ein tiefer Fall

 Sidonie spazierte durch ihren Zauberwald. Es war ein sonniger Frühlingstag und sie genoss die bunten Blüten der Blumen, die auf lichten Waldwiesen und unter dem noch nicht dichten Laubdickicht der Bäume blühten. Da kam Alice, der Zitronenfalter, an, die sich wohl ein wenig zu früh im Jahr aufgemacht hatte. Sie umtanzte Sidonies Kopf so flink, dass es aussah, als trüge sie einen Heiligenschein. Sidonie lachte, tanzte mit Alice mit, schloss ihre Augen dabei, übersah ihn und rutschte also den Abhang hinunter. “Aua, was zur Hölle soll das?” “So leicht bringt man dein Lachen also zu Fall?” Alice’ Sarkasmus schmerzte fürchterlich.

Foto Pixabay



Hand aufs Herz

 Der Sinn dahinter, welcher?
Wo soll ich hin? Was tun?
Chaos verwirrt mich da und dort.
Müde schließe ich meine Augen.
Da spüre ich mein Herz hektisch
Pochen und pochen. Einer Mutter
Gleich lege ich beruhigend die 
Hand aufs Herz. Und dann spüre ich,
Was am liebsten ich tun würde.
Ein verstohlenes Lächeln verschönert
Dabei mein nicht mehr müdes Gesicht.

Bild Paolo Sanchez


Montag, 11. Mai 2026

Vorwärts

 Wildwassergefühle pflegten mir
Die Nacht in wilde Wellen zu wandeln.
Wildwassergefühle spülen mich
In einem fort von Stund' zu Stund'.


Foto Insubria


Akrostichon Z: Zuckerpuppe

Z u süß, um wahr zu sein.
U nd etwas empfindlich.
C harmant!
K annste durchaus sein.
E in bisschen süß, etwas dumm
R ein gar nicht! Nur achtsam.
P ingelig trifft's eher.
U nd du könntest reinlicher sein.
P asse ich dir etwa nicht?
P icobello wär's besser.
E infach nicht zu fassen!





Sonntag, 10. Mai 2026

Gedeihe!

 Langsam der Weg einer Knospe
Zur vollständigen Größe. Mühsam
Wächst aus Wurzelwerk Blatt und
Stängel, reckt sich in die Höh',
Bildet dich, Blütenknospe aus.
Verharrend vergeht, vergeht Zeit,
Und mit einem Mal, plötzlich
Brichst du auf zu voller 
Schönheit deiner Blütenkraft.


Foto pexels


Samstag, 9. Mai 2026

Der letzte Sommer

 Ich sitze auf meiner Mauer, die den Garten vom Hof trennt. Ich lehne mich an die Wand, die sich an die Mauer anschließt. Wie schon vor Jahrzehnten zuvor fühle ich mich sofort geborgen. Zeit, mich in Ruhe zurückzubesinnen. Ich hänge meinen Erinnerungen nach. Bunt wie ein Kaleidoskop sind sie, füllen altalberne Fotoalben in Bänden. So hatte ich mir das vorgestellt, als ich als Endteenie hier saß und an meine Zukunft dachte.
Nun, einige dunkle Phasen hätten ruhig sanfter verlaufen können, die ein oder andere Liebe hätte sich gern voller entfalten dürfen. Nun ja, aber Abenteuer hatte ich genug gehabt. Jetzt verließ ich meinen Platz, ging hinüber zu meinem eigentlichen Lieblingsplatz, dem Ende von der rechtwinklig gegenüberliegenden Mauer. In Zeitlupentempo erklomm ich sie, lege mich mit dem Rücken auf sie und schaue in den Himmel, die Sonne, wie ich es früher tausende Male getan hatte. Ich schließe die Augen, genieße. Nein, ich vermisse nichts, der Tag darf in Dankbarkeit gehen.







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