Regen spült Müdigkeit
Aus meinen Zellen heraus,
Lässt fließen Anspannung ab,
Müde gleitet der alte Schmerz
Aus meinen Knochen heraus,
Hinerlässt Leere; Platz für Neues.
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| Foto Dawid Zawila |
Wie entspannst du dich? Welche Bücher magst du? Was sind deine Lieblingsgedichte? Willkommen im Blog von Smoothie Cat Launebücher und dem Tagesgedicht. Die Texte sollen schöne Momente bescheren, bereichern und erfreuen. Kein eBook ohne Canva - ich schätzte das Design-Tool sehr. Wie gut kennst du Canva? Was könnte besser sein? Lass uns drüber reden. https://payhip.com/b/sYd1K
Glockenschlag sieben:
Morgentau sich abschwächt,
Tag entscheidet, was er will.
Was will ich?
Mit ersten neuen Tagesatemzug,
Entschied mein Herz bereits:
Mut, Sorge, Freude, Angst,
Plane gut, wie du Tag anfangst.
Du wirst, was du denkst,
Überlege gut, wie du anfängst.
Du erlebst, was du fühlst,
Lerne, wie du dein Gemüt abkühlst.
Beherrsche deinen Geist,
Wisse, wie du einst seist.
Höre auf dein Herz,
Vermindere Verstandesschmerz.
Erlebe dich so ganz frei,
Wie auch immer das dann sei.
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| Foto Pixabay |
C affé süß und lecker
A llererstes morgens
P asst immer
P usht die Kreativität
U nglaublich lecker
C levere kleine Mahlzeit
C remiger als Caffé Americano
I st gute Zwischenpause
N iemals verkehrt
O h, wie gut der tut!
C ognac was?
O h, ein Glas.
G enauso ist es.
N icht mein Geschmack.
A uch nicht schlimm.
C hic sind die Gläser schon.
S chön anzuschauen
C appucino ist besser.
H alt einer so, and'rer so.
W ie gut man sie schwenken kann.
E ine Hand in Bewegung beruhigt.
N a, das geht auch anders.
K ann sein. Muss aber nicht.
E ine Zigarre vielleicht dazu?
R ichtig klischeehaft, die Idee.
C hemikalienhandel
H at mehr Faszination, als man denkt.
E ine wichtige Wissenschaft!
M uss stimmen
I st zwischenmenschlich bestimmend
E rklärt im Periodensystem
Es war der Punkt, der mir auf die harte Tour etwas Wesentliches übers Leben beibrachte: Dankbar zu sein, für das was man hatte anstatt traurig über einen Verlust zu sein.
An der Wand über meinem Platz am Esstisch hingen Papierblätter, auf denen viele Bildchen aus diesen Schokoriegelverpackungen geklebt waren. Sie alle zeigten bunte Meeresfische. Wie gerne wollte ich sie einmal in ihrer echten Umgebung sehen!
Zu den wenigen guten (letztendlich aber auch gefährlichen) Dingen aus meiner Ehe gehörte die Möglichkeit, das Sporttauchen erlernen zu können. Und so ergab es sich dann auch, dass ich im Roten Meer eine Tauchsafari mitmachen konnte.
Allerdings hatte ich, besonders in kaltem Wasser, Probleme mit dem Druckausgleich, was mir manchmal den Abstieg unmöglich machte, manchmal mir höllische Kopfschmerzen einbrachte. Deshalb ging ich zum Arzt. Der schlug mir einen kleinen Eingriff in der Nase vor, um die Nasenlöcher zu weiten. Ich nutzte die Chance. Es brachte fast nichts. Wieder zum Arzt hin. Diagnose. Jeder weitere Tauchgang barg die Gefahr des Verlustes meines Hörvermögens. Das Ende des Tauchens!
Ich saß danach starr am Küchentisch und bemerkte kaum, wie das Eis in der Packung vor mir zu schmelzen begann. Nie mehr tauchen. Es dauerte lange, bis ich es begriff. Ich saß am Seeufer, sah in die Ferne. Nie mehr einen Hecht sehen. Ein Reiter kam vorbeigeritten. Nie mehr reiten (dachte ich damals wegen meiner Gehbehinderung). Nur noch Schnorcheln.
Aber immerhin Schnorcheln. Und was ich zu schnorcheln anfing. In See und Teich und Mittelmeer. Und außerdem hatte ich einen großen Strauß Erinnerungen und eine Handvoll Gedichte von unter der Meeresoberfläche.
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