Ich sitze auf meiner Mauer, die den Garten vom Hof trennt. Ich lehne mich an die Wand, die sich an die Mauer anschließt. Wie schon vor Jahrzehnten zuvor fühle ich mich sofort geborgen. Zeit, mich in Ruhe zurückzubesinnen. Ich hänge meinen Erinnerungen nach. Bunt wie ein Kaleidoskop sind sie, füllen altalberne Fotoalben in Bänden. So hatte ich mir das vorgestellt, als ich als Endteenie hier saß und an meine Zukunft dachte.
Nun, einige dunkle Phasen hätten ruhig sanfter verlaufen können, die ein oder andere Liebe hätte sich gern voller entfalten dürfen. Nun ja, aber Abenteuer hatte ich genug gehabt. Jetzt verließ ich meinen Platz, ging hinüber zu meinem eigentlichen Lieblingsplatz, dem Ende von der rechtwinklig gegenüberliegenden Mauer. In Zeitlupentempo erklomm ich sie, lege mich mit dem Rücken auf sie und schaue in den Himmel, die Sonne, wie ich es früher tausende Male getan hatte. Ich schließe die Augen, genieße. Nein, ich vermisse nichts, der Tag darf in Dankbarkeit gehen.