Dienstag, 3. Februar 2026

Gespenster

 Vollmond hell erleuchtet,
Beleuchtet die Schatten der Nacht.
Geisterhaft steigen Gespenster
Der Vergangenheit auf und
Spuken als wären immer noch sie real. 
Aber wartet, Vollmond geht bald schlafen;
Und euer Spuk ist dann vorbei!




Montag, 2. Februar 2026

Kettenglieder

 Gedanken der Liebe wärmen mein Herz.
Ein fühlendes Herz wärmt ein anderes Herz.
Und wieder erfüllt Liebe ein weiteres Herz.
Und so verbreitet sich ein einziger 
Fühlender Gedanke in der Welt wie
Eine Kette von Ursache und Wirkung.





Sonntag, 1. Februar 2026

Eine Sekunde Heiterkeit

 Frostgewaltig kommst' daher,
Februar.

Frostig erscheint die Welt
Im neuen Jahr.

Winter lädt sich selber ein,
Dauergast.

Und doch, es ist schon abzusehen:
Frühjahr fast.




Samstag, 31. Januar 2026

Tricky

 Valentina dreht sich vor dem großen Wandspiegel und hält dabei eine Kamera in der Hand. Etwas Neues muss her. Die zweite Kamera ist auf ihr Spiegelbild gerichtet.
Valentina dreht sich; wie ein kleines Kind fühlt sie sich plötzlich. Sie schließt die Augen, fühlt Schwindel und fällt.
Die Kamera fest in ihrer Hand sendet sie im Fallen ihr Video. Das Eintreffen der Nachricht unterbricht Marcos Spielzug. Mürrisch schaut er auf, klickt an: "Nanu. Wer bist du? Hast du dir etwas gebrochen, geh zum Arzt, bei mir hast du dich vertippt." Endlich kann er das Spiel fortsetzen.




Morgenübung

 Leicht ist es, erobert ein Lächeln ein Gesicht.
Mut steigt an mit sich hebenden Mundwinkeln,
Freude verbreitet sich in Adern, Muskeln und Sehnen.
Und Herz schlägt leichter und löst Verzagtheit auf.





Freitag, 30. Januar 2026

Glimmspan

 Der Funke der Worte will nicht entflammen,
Zu sehr will Geschäftigkeit ihn auswehen.
Alltag. Winter. Schnellflug.
Es verlangt der Frost Tribut,
Dunkelheit verlangt nach Langsamkeit.
Beides gleichzeitig; einem Tauziehen gleich.
Und der Zugwind will Wortfunkenverlöschen.
Leise also glimmt das Feuer der Kreativität im
Winterschlaf, Wintertrotzen. Aber er wärmt.

Foto von Pixabay


Mittwoch, 28. Januar 2026

Weiter!

 Müde starrt mein Blick vorwärts.
Weiter, immer weiter.
Doch statt Fokus halten, verengt sich Blick,
Wird schmal und schmaler,
Ränder verschwimmen, werden enger
Und Unschärfe entsteht allmählich.
Ohne Pause verliert sich Realität.



p.s.: Diesmal schien das Gedicht wahr zu sprechen, denn tatsächlich streikt während des Abtippens das Internet. Und das blieb so bis in den späten Nachmittag. Das bedeutete eine echte Pause für mich. Und auch wenn ich erst den Stopp meines Schaffenswillens bedauerte, fügte ich mich schließlich, und die Pause tat mir tatsächlich gut.


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