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Freitag, 30. Mai 2025

Monatsrückblick Mai: Es geht den Bach runter - oder doch nicht?

 Manchmal braucht es einen kräftigen Tritt in den Hintern, um zu bemerken, dass wir es uns zu bequem gemacht haben, zu weit vom Weg abgekommen sind. Das hat Monat Mai mit aller Macht getan.

Nein, ich bin nicht besonders mutig, wenn es ums springen geht. Alles auf eine Karte setzen? Ich??? Ihr werdet sehen...

Monatsstart ins Nichts 😌

Mindestens den ganzen April hindurch hatte ich Kleider und Taschen sortiert, den Stand geplant und Ausrüstung ergänzt und nichts! Was war passiert?
Seit Anfang des Jahres hatte man mir auf meinem Posten im Hotel Unterstützung zugesagt. Die kam Ostern. Ein faules Ei. Nicht den Menschen meine ich, sondern im Können. Sie hatte keine Ahnung von ihrem Job, wollte das aber keineswegs, in keiner Weise zugeben. Das wurde schnell zum Problem, denn wie soll man so miteinander kommunizieren?
Und so standen wir uns am 30.4. wutentbrannt gegenüber. Es war ein heißer Tag und ich wollte noch das Geschenk zum Jahrestag für Monroe besorgen. Nach dem Streit ging nichts mehr einfach. Am frühen Abend stand ich endlich in meiner Küche, machte etwas zu essen und irgendwann danach kippte ich um.
Am 1.5. morgens fand ich mich in einer äußerst "unbequemen" Lage wieder. Vorbei der Traum vom Flohmarktstand im Grünen! Dafür Schmerzen und später Krankenhaus. Ein Albtraum, wobei ein Prozentsatz auf das Krankenhaus abfällt.

schlafender Hund mit Kuscheltier
Wenigstens mag Monroe ihr Geschenk.
Natürlich gab es noch Naschereien dazu.
Der Jahrestag hatte mir wirklich Kraft gegeben.


Entscheidung und Burnout

 Glaubst du auch, es trifft immer die anderen? Kenne ich.
U. a. war meine rechte Hand vom Sturz verstaucht - glücklicherweise nicht gebrochen - trotzdem versuchte ich es weiter im Hotel. Zusätzlich hatte ich jetzt noch einen "Lehrling", denn durch den Streit klärten sich die Fakten. 
Nun wird eine Verstauchung nicht besser, wenn sie immer wieder neu belastet wird. Ohnehin war der Job eine Belastung für den ganzen Körper. Dann verlangte er nach einer Entscheidung. Tränenschmerzen überrollten mich. Seit Mitte Dezember kein freies Wochenende mehr, meinen Freundeskreis fast genauso lange nicht getroffen, den neuen Kunden nicht angesprochen, 12-von-12 nicht mehr geschafft, die Wohnung sah aus - das konnte doch nicht sein??? Es dauerte noch etwas, aber dann war mir schlagartig klar, was richtig war.
Vier Tage verbrachte ich im Bett mit Schmerzen am Limit. Tage ohne Schreiben, Tippen oder sonst was mit meiner rechten Hand machen zu können. Und was ich nicht kannte: das leise Gefühl von Sinnlosigkeit. Burnout.
Als ich den Schmerz endlich in den Griff bekam, begann ich mit Minischritten, dem Todesstoß der Depression zu entgehen. Und ich kann dir sagen, wenn du dich so kaputt gearbeitet hast, ist das ein aufwendiger Weg.
Kaffeetasse Zeichnung
Stück für Stück entstehen
die Illustrationen für die
Kaffee-Momente.

Beim Zeichnen vergessen...
Tun, was Freude macht...



Jubiläum

Im letzten Monatsdrittel wendete ich mich soviel meiner Kreativität zu, wie möglich war. Und da stieß ich auf die Anfänge meines Gedichteblogs. Ich betrachte das Datum: 11. Juni 2015. 

Das sind 10 Jahre Gedichte online. 


Wie ihr wisst, habe ich Anfang 2024 von Wattpad auf Blogger gewechselt und angefangen habe ich auf

https://www.wattpad.com/story/319131310-neue-gedichte
Wattpad-Logo

Wordpress. In unserer schnelllebigen Zeit und rasanten technischen Entwicklung bleiben solche Veränderungen nicht aus bei mir. Aber das gute an Blogs ist - im Gegensatz zu social Media -, dass sie erhalten bleiben. 

Und deshalb feiere ich Anfang Juni mit euch mein 10jähriges Jubiläum. 

https://wortundtier.wordpress.com/
Seit 2015 gibt es online  Gedichte von mir.



Sonntag, 29. September 2024

Monatsrückblick September: Durch das Tal - Oder geht es etwa noch tiefer?

 
Der Monatsanfang war ja noch goldig, aber dann...


Gedicht
Süß wie Sommerbeeren

                               Beflügelt mich Liebe

                               Zum Aufbruch zu

                               Neuen Zielen.



Dieser Monat stand im Zeichen des Angriffs, und zwar auf mich. Die Frage stand dabei im Raum: Bleibe ich mir treu? Halte ich das aus?

Oder auch: Was sind meine Prioritäten? Und da überraschte mich ein einfacher, unscheinbarer Satz von mir selbst in der letzten Woche mich sehr. Etwas hat sich verändert in mir. und das ist vielleicht die größte Überraschung.


1. Schreibgewohnheiten - ändern oder lassen?

Schon seit Jahrzehnten empfinde ich Routine als hilfreich. Sie soll mich nicht einzwängen, so meine ich das nicht. Aber wenn ich nicht einfach so aufstehen und keinen Plan, keine Routine habe, wird der ganze Tag irgendwie wie Kaugummi. Meine Morgenrituale helfen mir dann auch an schweren Tagen.

Routine und Rituale passe ich aber auch an. Schließlich verändern wir uns ständig. Und so fühlte ich einmal hinein, wie es mit einer Pause vom Tagesgedicht wäre.

Die fühlte sich allerdings gut an. ich war etwas ausgebrannt. Noch vorher, zu Monatsbeginn suchte ich mir zwei Ausschreibungen für Texte aus. Juli und August hatten dies in den Hintergrund treten lassen.

Und dann fühlte ich zwar die Freude bei der Recherche, die ich so vermisst hatte, aber ins Schreiben kam ich nicht. Zu erschöpft.

Also überredete ich mich, an 12 von 12 teilzunehmen und mich ganz stark auf die Fotos zu konzentrieren. Kreativsein also. Das tat mir gut. Und jetzt am Ende des Monats, habe ich einen Auftrag geschrieben, was mir wieder so gut getan hat!

Mal sehen, wie es weiter geht.

Zeichnung Liebesvögel
Zimt und Muskat 

Als ich meine Worte verlor,

Verlor ich einen Teil von mir.

Gleich einem Stich mitten ins Herz

Verlor ich, war verloren.

Schwindelnd lief ich umher,

Einen Schritt vor endgültigem Sturz.

Doch ich suchte, ich suche

Nach Worten für den Beginn

Meiner neuen Geschichte.

Zimt und Muskat.




2. Ich springe doch nicht von der Klippe, wenn du das sagst

Genau diesen Sprung verlangte aber ein Fake-Account von mir. Und darin war er wahrhaftig gut. Schneller als der Wind prasselten Bedrängnis und Aufforderungen ein, und jedes 'Nein' wurde niedergetrampelt.

So kreativ, wo die Nachrichten alle erschienen, musste ich schnell Lösungen zum Sperren, Löschen, Melden finden. Und das bei voller Arbeitsauslastung. 

Aber es kam noch schlimmer. Das werde ich nur andeuten. Aber auch hier ging es um ein nicht akzeptiertes 'Nein' von mir. Nur nahm die Gewalt diesmal noch zu. Annehmen, aushalten, wieder ins Positive zurück. Drei Worte, eineinhalb Wochen Schmerz.


Hindernisse

Kreuzungen, Begegnungen.

Abwenden, überwinden.

Annehmen.


Und sonst?

- Die Anthologie 'Kuriose Ferienabenteuer' ist erschienen und auch vor Ort erhältlich.

- Erkenntnis: Schreiben macht mich glücklich, aber da ist etwas anderes viel wichtiger.

- Entscheidungen, Veränderungen immer gelassener entgegen sehen lernen.

Auf dem Markt. Freu!!!


Blogbeiträge:

- 8 Tagesgedichte

- 12 von 12:  Soll ich oder soll ich nicht? 

- Fotoposting: Zwillinge 

- Recherche-Post für Zimt und Muskat 

- Monatsrückblick vom August 


Aussichten? Echt jetzt?

Nach diesem Monat plane ich noch weniger, als ich es ohnehin schon nur noch auf das nötigste beschränke. Aber eines möchte ich versuchen. Genauso wie es den NaNoWriMo beim Schreiben gibt, gibt es das auch beim Zeichnen. Vielleicht tut mir das gut. Aber mehr kann ich dazu nicht sagen.

Schätze das Leben und das jeden Tag,

Viele Grüße

Deine Syelle

Zwillinge






Samstag, 31. August 2024

Monatsrückblick August: Gefühls -Up and -Downs

 


Im August ist Schützenfestzeit in der ganzen Region. Der Höhepunkt des Jahres. Für mich hatte dieser Monat viele Wendepunkte. Wunderschöne Momente mit meiner Hündin aber natürlich auch schwere Tage. Seit mindestens letzem Jahr sammle ich ja schöne Momente mit ihr, damit wir Erinnerungen haben. Immerhin wird Monroe im Oktober 15. Aber das sieht man ihr nicht an.

Beruflich hat sich der Wandel, der im Juli begonnen hatte, fortgesetzt. Und sonst? Lest selbst:



1. Vergangenheit und Gegenwart

Die Vorfreude auf meinen Geburtstag war groß, und ich habe den Tag sehr genossen. Wie meistens in großer Stille und viel Zeit für mich, und natürlich Monroe. 

Und doch schwingt schon die nächste Phase mit ein: Das letzte Telefonat mit meinem Vater. Kurz darauf ging ich in eine Rücken-Reha, wo ich auch die Nachricht vom Tode bekam. Es war fünf Tage später.



2. Unternehmerfrühstück

Mein persönliches Highlight, obwohl ich mich von dem Schlafmangel immer noch nicht ganz erholt habe. Es fand nämlich in der arbeitsreichsten Woche des Jahres statt. Vermisste alte Glücksgefühle kamen hoch, aber auch das Verarbeiten war nötig.

Schön war auch, dass ich dadurch von einem Lyriktreffen erfuhr und so eine schöne Veranstaltung miterleben konnte.



3. Altlasten verarbeiten

Ich staune immer mal wieder, was noch so alles ist. Harmlos war die Entscheidung für mein nächstes E-Book-Projekt, worüber ich in einem Blogartikel in meinem Shop geschrieben habe (Link oben rechts).

Umgehauen hat mich ein Gefühl, das schwer zu greifen ist. Da ließ mich vor vielen Jahren ein Autounfall von jemanden aus dem Schlaf fahren. Und vor einigen Jahren hatte dieselbe Person wieder einen Autounfall. Und jetzt reicht schon ein kleiner Trigger aus, um in den Panikmodus umzuschalten. Wie verarbeitet man das am besten?



Und sonst?

- Ein Potpourri an Ausmalvorlagen für die Kreativabende sind fertig geworden. 

- Artikel 'Moralisierung' im Magazin #kkl erschienen

- Ein superspannendes Thema gefunden und recherchiert

- Die 'Kuriosen Ferienabenteuer' aus dem net-Verlag sind seit Mittwoch in der Auslieferung (mit einer Geschichte von mir).



Blogartikel

-  Signaturenlehre bei Honigpflanzen | EBook 

- Untote Sterne | Warrior Cats  

- Was steht an? Worauf du dich freuen kannst 

- 22 Tagesgedichte 

- Was ist ein Gedicht? 

- Vom Gedicht 

- Und dann wurde es still 

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