In die Ferne Grüße ich sende.
Grüße von friedlichem Morgen.
Sie mögen auf ihren Wegen
Nur Frieden vergeben.
Und finden sie dich dann,
Dein Tag friedlich sei sodann.
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Mein Morgen ist kein Morgen ohne dich.
Mein Herz nicht wacker den Tag beginnt,
Ohne dich da zu wissen.
Mein Tag ist grauer Nebeltag ohne dich.
Nichts will mir so recht gelingen,
Kann ich nicht einen Moment mit dir verbringen.
Meine Nacht wird lang und seelenlos ohne dich.
Kein Auge schließt zur Ruhe sich,
Kein sanfter Schlaf beruhiget mich.
Mein Sein, meine Werde, mein Vertrauen
Ohne dich nicht wachsen kann,
Geteilt ist hier Verdopplung.
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| Foto Pixabay |
Manchmal ruft meine Seele
Die ganze Nacht nach dir,
Abends, nachts und morgens.
Die Sonne erwacht aus der Nacht
Und fordert mich auf,
In mein Herz zu sehen.
Und siehe, da finde ich dich.
Wie nun find' ich in den Tag?
Fühl' meinen Geist in fernen Horizonten,
Mein Körper schlaff zerteilt im Bett.
Wie nun find' ich zurück in diese Welt?
Verweil' ich doch in Schwerelosigkeit.
Verweil' aber auch ohne Herzensfühligkeit.
Also erwach' ich und find' Liebe für dich.
Geliebte Rose,
Wie oft trug ich dich,
Wie oft trugst du mich?
Geliebte junge Rose,
Ich umhegte dich.
Geliebte starke Rose,
Wie oft erfreutest du mich?
Geliebte alte Rose,
Verpflanz mich nicht.
Dann kam der Tod
Im Morgengrauen.
Liebe ist, wenn man weiß,
Dass da jemand ist,
Der akzeptiert, wie man ist,
Der neben dir aufwacht
Tag für Tag, vergibt, mit dir lacht,
Mit dir durch Stürme geht
Und sich einfach still neben dich legt,
Wenn Welt gerade für dich untergeht.
Und abwartet, bis Sonne wieder aufgeht.
p.s.: eigentlich ist erst morgen unser Feiertag, aber irgendwie ist ihre kindliche Ungeduld ansteckend.
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| Foto von Couleur |
Es ist nicht viel
Und doch unendlich,
Gar nicht zu sehen von außen
Aber Herz spürt und spürt.
Liebe wie Hass sind
Unsichtbare Genossen,
Zu erkennen an Wirkungen,
Und da bin ich glücklich
Über Liebe in meinem Leben.
So leise klingst du in mir,
Klare, süße Stimme der Nacht,
Dann, wenn Traum und Wahrheit
Miteinander verschmelzen
Wie Strahlen des Abendrots
Himmel und Erde zugleich berühren
Und wunderfarben die Erde zieren.
Ich fühlte die Kälte zwischen dir und mir
Gefrorene Seelen, gefrorene Seen und Berge.
Die Milde des Frühlings, die Wärme des Sommers
Sie schmolzen Stück für Stück die Eiszeit hinweg.
Siehst du dort die Amsel sitzen?
Hörst du ihren lauten Gesang?
Ganz klar sagst du: Ja.
Wie die Amsel zu sein,
Einfach sitzen, singen,
Fliegen, da sein.
Die Amsel fragt nicht:
Stört sie jemanden stört,
Ob zu laut sie wäre?
Und da, auf einmal
Erscheint ein zweiter Geist,
Lauscht berauscht der ersten.
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