Nach den Sternen greifen,
Zu selten traue ich mich,
Zu oft bücke ich mich,
Dabei streckt sich
Beim Aufwärtsblick alles aus.
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| Foto Pixabay |
Wie entspannst du dich? Welche Bücher magst du? Was sind deine Lieblingsgedichte? Willkommen im Blog von Smoothie Cat Launebücher und dem Tagesgedicht. Die Texte sollen schöne Momente bescheren, bereichern und erfreuen. Kein eBook ohne Canva - ich schätzte das Design-Tool sehr. Wie gut kennst du Canva? Was könnte besser sein? Lass uns drüber reden. https://payhip.com/b/sYd1K
Es köchelte. Wärme strahlte meinem Bauch entgegen. Der Duft war mild. Meine Hand kreiste um und um. Jetzt unterbrach ich diese Bewegung und steckte den Löffel in das Glas daneben. Hier rührte es sich schwerer, immer wieder gerne setzte sich etwas unten ab. Dann wieder fortfahren daneben, um und um. Ich summte dazu im Takt, begann, ein einfaches Lied vor mich hinzusingen. Ich träumte von großen Tafeln, gedeckt mit gekochten Speisen, von mir gekocht. Jetzt etwas Stracciatellacreme dazu, einige Makrönchen und ein Schuß Buttervanillearoma. Hör auf mit deinen Hirngespinsten, bleib beim Rezept! Die Milch blubbert auf, Finale für den Pudding.
L angweilig!
O der mal ausprobieren
T ät' ich grad mal versuchen.
T ippe, das schaffst du grad mal zwei Tage.
E i eijeijeijei!
R uht man, so tut man wohl.
L umpig!
E iner so, der andere so.
B eneide ich manchmal.
E igenlüge ist auch 'ne Lüge.
N och nicht ausprobiert.
L eberwohl
Ö ffnet den Gallenfluss
W ohlschmeckend
E ine Prise gesunde Bitterkeit
N e Blütenschönheit
Z um Pusten schön
A uffallend gelbe Blüten
H üter der Gesundheit
N icht nur schön anzusehen, auch lecker.
L iebt Gemeinschaft und Kinder.
Ö fters mal gerne sonnenbaden gehen
W eite Savanne ihre Heimat ist.
I m Rudel gemeinsam stark
N icht ohne Selbstvertrauen
Friedlich schlummerte die Mitternacht. Hasch-mich erschien im Flur des Schlosses.
"Wo bist du, Hauch-lein?"
"Bin schon da."
Und schon huschten beide in den Keller hinab.
"Heute üben wir Lichtpunkte werfen. Damit erzielst du einen feinen Schrecken."
Hasch-mich huschte durch den Raum.
"Da." Er zeigt mit seiner Hand auf etwas, was niemand sah. Im Nu begann das Etwas aufzuleuchten.
"Jetzt du."
Hauch-lein hob entschlossen seine Hand in dieselbe Richtung wie Hasch-mich, und es leuchtete auf. Es leuchtete sogar sehr, der Haufen am Boden leuchtete, das reinste Scherbenleuchten. Erschrocken verschwand Hauch-lein postwendend zurück in den Flur.
"Na du bist mir ja ein Schreckgespenst. Fürchtest dich vor deinen eigenen Taten. Aber keine Angst, ich kann verschweigen."
Das Grinsen in Hasch-michs Gesicht ließ Hauch-lein eine leichte Gänsehaut fühlen. Würde er wirklich schweigen?
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| Bild KI |
Aber von Kitsch sind sowohl Helen Dalibors wie auch meine Geschichten weit entfernt.
Helen Dalibor stellt sich immer eine Liste mit Wörtern/ Themen zu Weihnachten zusammen und schreibt dann im Advent jeden Tag eine Minigeschichte dazu. Ich fand die Liste für 2025 erst zum Nikolaus und durfte mitmachen. Im eBook sind die Geschichten zusammengefasst.
Helen Dalibor schreibt ihre Adventskalenderminiaturgeschichten schon ein paar Jahre. Ich startete erst letztes Jahr damit. Dabei bewundere ich es immer wieder, wie Autoren in der Lage sind, solche Themenlisten zu erstellen, mir ist das bisher noch nicht gelungen, obwohl ich das vorhabe. Besonders diese Adventswortliste forderte mich doch manchmal ganz schön heraus, aber das ist ja gerade das besondere daran. Was, zum Beispiel, ist ein Lichterknollen? Oder warum ist ein Rohrreiniger dabei?

Aber manche Themen liefen dann freudig schnell ihren eigenen Weg, zum Beispiel "Speisen wie bei den englischen Royals. Typisch, geht mal wieder ums Essen. Aber auch die Collage dazu liebe ich noch immer.🍽🍷🤭
Für mich ja nichts Neues, denn auch meine ersten Kurzgeschichten wurden erst stückweise veröffentlicht und brauchten dafür eigene Cover. Aber jeder Instagram-Post, jeder Blogbeitrag braucht ein eigenes Bild. Und da jede Geschichte auch im Blog erschienen ist, gibt es immer auch ein Beitragsbild.
Also ist das eBook gestaltet wie üblich in den letzten Jahren: Zuerst ein designtes Banner, Überschrift, Geschichte, Illustration/ Foto = dem Beitragsbild.
Diese Tatsache führte mir ein kurzes Video vor Augen, das in kurzen Clips besondere Beziehungen zwischen Mensch und Huhn zeigte. So viel Vertrautheit kannte ich vorher nur von anderen Tieren zu ihren Menschen. Aber ich bin ja auch nicht so der Typ, der besonders mit Vögeln auf dem besten Fuß steht. Ein frühes Kindheitserlebnis sorgte dafür, dass ich Angst habe, ihr Federkleid zu berühren, obwohl es sich eigentlich wirklich gut anfühlt.
Aber dieses Video berührte mich sofort. (Und es war kein KI-Video, denn so etwas gab es da noch nicht. Dass man das heute dazusagen muss!)
Ich wählte das Video als Grundlage für mein nächstes Buch. Jeder Clip sollte Grundlage einer Geschichte werden.
Ich betrachtete mir jede Szene oft und sehr genau, und dann dachte ich mir eine Geschichte aus, in der diese Szene vorkommen konnte. Die Clips waren nur sekundenlang, manchmal mit einem Satz versehen, das ganze Video dauerte nur etwas mehr als eine Minute.
Und so entstand Geschichte nach Geschichte.
Nach dem Beenden der Kurzgeschichten musste der Arbeitstitel in einen echten Titel geändert werden. Aber das ist so etwas, bei dem ich mich gern einmal vertue. Ausgangspunkt war ja die innige Beziehung zwischen Mensch und Huhn, also wählte ich ein Pars pro toto für den Titel: Von (Hühner-) Herz zu (Menschen-) Herz. Nur leider war dieses Bild schon vergeben, was ich viel zu spät bemerkte.
Mir geht es ja um die Verbindung zwischen Mensch und Tier. Nun ist es ja eine Gefühlsbindung, aber Kommunikation gehört ja auch dazu, und Hühner gackern nun mal. Was sie da gackern, nun das darf man in den Geschichten nachlesen. Und da ist der Titel dann etwas metaphorisch geworden.
Jedenfalls wird jetzt klarer, dass es um Geschichten mit Hühnern geht, obwohl auf dem Cover von Anfang an eines zu sehen war.
Allerdings fürchte ich, entweder bin ich zu generell oder zu speziell. Entscheidet selber.
Zöge die frische des Morgens
Sich doch länger in den Tag hinein!
Doch wandelt sich stets sie
In drückende stehende Schwüle um.
Morgens grüßt der Herbst schon,
Abends zieht der Hochsommer
Nochmal sein Kleid an.
Ich wüsste es zu schätzen,
Wäre der Herbst nicht ein unendlich
Langer Frühlingsspiegel,
Der das Band zum Winter hin zieht.
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| Foto Pixabay |
“Hier, nimm die”, Silke hielt ihrer Schwester etwas unter die Nase, “Das ist meine Glückssocke. Du brauchst doch etwas Geborgtes, etwas Gebrauchtes undsoweiter, du weißt schon.”
“Eine Socke?” Sonja kräuselte ihre Nase.
“Ist gewaschen. Logisch. Beeil dich, Schwesterlein. Lass die Hochzeitsgäste nicht warten.”
“Und Jörg nicht zu vergessen.”
“Den auch.”
Jörg drehte sich halb im Schlaf, sein Arm fuhr automatisch nach links, um Sonja auf die Seite zu drehen. Das misslang heute. Das Dröhnen neben ihm weckte ihn jetzt ganz auf.
‘Drei Uhr morgens. Gütiger, wie viel gibt es für Gattenmord? Lebenslänglich? Lebenslänglich. Besser, ein zweites Schlafzimmer für mich einrichten.’
Schnell noch dies,
Schnell noch das,
Welt rennt schnell.
Schneller noch.
Schnell 's sich verändert.
Schneller du mit.
Schnell rollt das Rad
Der Zeit über dich hinweg.
K önnte mal wieder sein.
A m Himmel Sonne und KLARE Luft.
I st lange her, dass es mal so war.
S ommertag, wie es früher einmal war.
E in warmer Sommertag.
R ein gar nicht schwül.
W enn Engel reisen ...
E ine Reise ist dann doppelt schön.
T ut der Seele gut.
T ut allen gut.
E infach schön.
R egt die Lebensfreude an.
K ein Einheitsgrau
U nd farbenfroh
T iefe Lebendigkeit
E ine gute Farbmischung
R ruhig mal was wagen
B itte wilde Mischung
U nd rosa muss dabei sein
N atürlich nicht!
T u, was du willst.
K ann nie genug sein
Ä h Mist, alles Käse!
S tinkt.
E ine große Vielfalt
Eine Tauchsafari mit Schreibtafel zu den Brother Islands im Roten Meer bildet den Hintergrund für dieses eBook. Die Texte entstanden unmittelbar vor Ort; die Fotos sind echt, keine KI.
Dieses Video dagegen ist nicht echt, KI.Ägypten war viele Jahre das Land meines Herzens: die Kultur, der Nil, die Freundlichkeit der Leute - und das Rote Meer. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich dort war, und natürlich habe ich auch Einblicke in die andere Seite gehabt. Aber welches Land hat die nicht? Wenn es anders wäre, würde mich das freuen.
Echtes Foto aus dem Buch wird KI-Video.Das Tauchen war für mich eine große Wunscherfüllung, und ich bin dankbar, dass ich das tun konnte. Heute darf ich aufgrund meiner Ohren nicht mehr tauchen. Aber ich habe ja meine Erinnerungen und dieses eBook ebenfalls. Es gibt sicher viele, die vielleicht einmal ans Tauchen gedacht haben aber keine Möglichkeit dazu haben - wie ich jetzt auch. Darum ist dieses eBook entstanden. Und auch mein zweites eBook über das Tauchen: The Diver in the Sand.
Das Versmaß Hexameter eignet sich gut, um Geschichten erzählen zu können. Schon die antiken Griechen verwendeten ihn genau dafür. Ich mag diesen fließenden Rhythmus, deshalb unterbreche ich ihn auch nicht durch Pentameter, so dass Distichen entstehen würden. Das klingt dann wieder anders.J a, schon gut.
A ber gibt schönere Musik.
Z um Tanzen weniger geeignet
Z um Zuhören schon
M usik mit Bass
U nd Klavier
S axophon, auch mal Posaune
I t swings.
K larinette?
J ung waren wir alle mal.
U nschuldig nicht immer.
G anz böse aber auch nicht.
E infach mal spitzbübisch unterwegs
N a also ich erinner' mich an nix.
D a hätten wir das Unschuldslamm.
S exy, hexy, Sahnetortenkirsche
Ü ber was redest du da?
N ichts für Kinderohren
D ann sei doch einfach still.
E i, war das 'ne Zeit!
J a wozu eigentlich jagen?
A us fernen Zeiten übernommen
G ezüchtet für hohlen Spaß
D ann der Spaß mit dem Jagdtrieb
H undserbärmlich so etwas.
U nser Hund darf Hund sein.
N ur züchtet man sie immer noch.
D ämliches, veraltetes Zuchtziel
G olden ist ein schöner Farbton.
O der auch in handlicher Barrenform schön.
L oblied auf die Heilpflanze
D aran soll man nicht sparen.
R egen kann auch Segen sein.
E in Regen aus Goldstückchen (Dagobert Duck💖)
G elber Blütenregen
E in Sommerschauer erfrischt.
N ieselregen
G ar nicht schön!
A uch Standpauke genannt
R einigt die Luft.
D och wohl eher die Atemwege
I mmer noch nicht zu Ende?
N icht so genau hinhören
E iner musste dir das ja sagen.
N icht doch!
P aukenschlagworte
R ein gar nicht überholt.
E infach unangenehm.
D ie arme Gardine. Warum sie?
I n so einem Fall muss es sein.
G ardinenfeindlich
T atort Predigt
G öttertrank
Ä hnlich wie entkoffeinierter Kaffee
N ur deutlich gesünder.
S ehr erfrischend und wohltuend
E in echtes Sommergetränk
W asser ist Hauptbestandteil Mensch
E ine Portion bitte!
I n mehreren Varianten erhältlich
N icht-sprudelnd oder sprudelnd?
H eißer Sommer
I ist schön.
T ag fürs Schwimmbad
Z eit, Sommer zu genießen.
E is essen gehen
F rei leider nur in der Schule
R ichtig Zeit, Sommer zu erleben.
E infach faul sein dürfen
I st 'ne Idee auch für Betriebe.
H errlich brummig
U nd so friedlich dabei
M it Gemütlichkeit
M it einfach sein und machen
E inmal die Schwerkraft widerlegen
L ustige Idee der Natur.
(Denn eigentlich dürfte eine Hummel gar nicht fliegen können. Die fragt aber nicht danach, und das ist auch gut so.)
H errlich mißverstandenes Tier
A uf gar keinen Fall sooo gefährlich
I st ein stiller Zeitgenosse.
Sie erinnerte mich an etwas, das nicht heilen wollte. Ein Stich ins Herz zuerst. Die Wunde wollte bleiben, mühsame Pflege nur schloss sie zu einer Narbe. Die Narbe störte, schmerzte beizeiten.
“Narben kannst du tragen, sie nicht dich. Trage sie mit etwas mehr Liebe”, sagtest du und ich spürte dabei deinen Atem auf meiner Haut.
Und du hattest recht, Liebe hilft auch, Schmerz zu ertragen. Aber vor allem deine Liebe zu mir. Du küsstest sie, und langsam störte sie mich nicht mehr.
Wir sitzen heute auf der Terrasse und feiern fünfundzwanzig Jahre. ”Auf dich.” “Auf uns.” Er hebt sein Glas.
Es sticht der Schmerz mich
Von Zeit zu Zeit,
Brennt wie Härchen vom Sommerkraut -
Du weißt schon, welches ich mein',
Doch wie der Quaddelschmerz zügig vergeht,
Vergeht das Brennen alter Wunden.
Wie mit der Zeit die Quaddeln nicht mehr quellen,
Vergeht Stück für Stück der tiefe Schorf,
Hinterlässt mit der Zeit verheilte helle Narben.
I st perfekt geeignet.
D a stimme ich zu.
E infach annehmen
A ber passt doch.
L eider zu selten der Fall.
I st das Wort im Duden vorhanden?
R ichtig gute Wortbildung
R astlos ohne Ziel?
L ässt mich fragend zurück.
I rrlichter sind auch nichts für mich.
C hancenlos ohne Ziel und Richtung
H alt ich nicht aus.
T tatsächlich brauch' ich ein Ziel.
E in Rückzug täte es dann aber auch.
R umirren raubt mir zuviel Energie.
N ie wäre ich auf dieses Wort gekommen 😄.
I st stachlig
G anz feines Näschen
E in echter Gartenfreund
L iebt trotz Stachelkleid
Still steh ich, still.
Will still auch werden lassen
Puls und Herzschlag.
Denn hören kann ich nicht,
Was jetzt wichtig ist.
Stille rate gut mir,
Was jetzt zu tun ist.
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