“Hier, nimm die”, Silke hielt ihrer Schwester etwas unter die Nase, “Das ist meine Glückssocke. Du brauchst doch etwas Geborgtes, etwas Gebrauchtes undsoweiter, du weißt schon.”
“Eine Socke?” Sonja kräuselte ihre Nase.
“Ist gewaschen. Logisch. Beeil dich, Schwesterlein. Lass die Hochzeitsgäste nicht warten.”
“Und Jörg nicht zu vergessen.”
“Den auch.”
Jörg drehte sich halb im Schlaf, sein Arm fuhr automatisch nach links, um Sonja auf die Seite zu drehen. Das misslang heute. Das Dröhnen neben ihm weckte ihn jetzt ganz auf.
‘Drei Uhr morgens. Gütiger, wie viel gibt es für Gattenmord? Lebenslänglich? Lebenslänglich. Besser, ein zweites Schlafzimmer für mich einrichten.’

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