Warm wohlig ich mich umhülle,
Hülle mich in Decken aus Liebe
Wärme, Geborgenheit.
So mich umsorgend kann ich beruhigt
Die anstürmenden Herbsttiefen betrachten.
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| Foto Pixabay |
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Nach Sanftheit ich mich sehne,
Wie eine Blume im Winde schwingt,
Wie ein Schmetterling luftig flattert,
Wie ein Bach leise plätschert und
Die Vögel den Morgen begrüßen.
Aber die Rehe haben sich lange schon
Zurückgezogen.
Der Wald ist voller Schattenbären.
Ziehen sie nicht weiter, wer weiß,
Vielleicht ist das Reh schon gen Himmel
Geflogen.
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| Foto pexels |
Die Kühle erfrischt mich -
Nicht wirklich.
Steppenmittagstrockenheit.
Sie schwächt mich -
Nicht wirklich.
Am Ende des Sommers
Wird mein Körper
Der verlederten Erdschicht
Gleich sein.
Es sticht der Schmerz mich
Von Zeit zu Zeit,
Brennt wie Härchen vom Sommerkraut -
Du weißt schon, welches ich mein',
Doch wie der Quaddelschmerz zügig vergeht,
Vergeht das Brennen alter Wunden.
Wie mit der Zeit die Quaddeln nicht mehr quellen,
Vergeht Stück für Stück der tiefe Schorf,
Hinterlässt mit der Zeit verheilte helle Narben.
Dachte ich noch, Frieden
Sei Lösung, wirbelte
Ein Sturm auf gleich
Einem Orkan und nichts
Blieb wie es war. Oder:
War das vielleicht der
Sinn? Erschüttert lag ich
Am Boden. Aber
Menschen kriechen nicht.
Oder vielleicht doch?
Wir werden sehen...
Will heute fühlen.
Will spüren, will
Frühling begreifen.
Und doch begrüßt mich
Allmorgendlich
Bittere Kälte.
Und mühsam nur
Taue ich
Bis mittags auf.
Langsamer ziehen
An Grashalmen
Geht nicht.
Wind verweht Staub in der Luft,
Wirbelt auf, verändert Stillstand.
Einer feinen Dusche gleich spült
Regen Luft rein. Staubfrei,
Erfrischend, belebend.
Danach ein neuer Tag.
Gern will Angst, Stress uns mutlos machen.
Gern bringt Morgen Wunsch nach Verkriechen.
Heute Nacht fiel wieder Schnee.
Entscheide ich mich, wie?
Sieh nur, der Frühlingskrokus im März
Bedenkt dies gar nicht. Trotz dem kalten Fuß
Blüht er weiter auf. So nun zu sein,
Soll mein Bestreben werden.
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| Foto Syelle Beutnagel |
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