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Montag, 13. April 2026

Zaubertrank-Smoothie

 Warm läuft Mix durch mich hindurch,
Wärmt das Herz, dass es sich öffnet,
Wärmt die Lunge, dass ich frei atme,
Wärmt die Adern, was mich belebt,
Wärmt mir den Magen,
Wärmt Bauch und Galle mir,
So dass ich die Nacht entgifte.
Belebt mit Vitaminen und
Purer Klarheit, Gewürzwasser mein.
So entsag ich Kaffee und Tee und
Läute neuen Tag ein.


Foto von Pixabay



Freitag, 23. Januar 2026

Winter - etwas Humor und etwas Sorge

 Arg verspäten tut sich Frühling dieses Jahr.
Dick mit Schnee ummantelt liegt alles da.
Mancher sagt: So soll es sein, so wie es immer war.
Mag sein, doch sorgen mich Meis' und Reh und auch die Katz'.
Wie lang schon wärt die eis'ge Zeit, wie lang schon Hunger.
Wie lang ist's her sie alle waren putze munter?
Ich wünsch mir Frühling her, und alles wäre bunter.
Kein Schneeglöckchen sich hinaus nur wagt,
Auch die Christros' war selten so verzagt.
Das Eis vom Dach, es traf sie hart.
Was als Schutz gedacht,
Hat diesmal nicht gut über sie gewacht.
Winter hält wacker durch
So auch du, so auch ich,
Da müssen wir eben durch.




Montag, 12. Januar 2026

Kalauer

 Ja, schwer zu tragen
Scheint an manchen Tagen
Die Last der Jahre.
Doch  gibt es diese Tage
Auch in jungen Jahren
-Manchmal -

Und jung fühlst du dich
- Manchmal -
In Altersjahren,
Gar wie ein Narr,
Bist du verliebt.
Aber dieser Wechsel,
Ist's nicht g'rad dies
Was menschlich ist?


KI generiert



Dienstag, 28. Oktober 2025

Schlemmen mit Humor

 Mit dem Essen spielt man nicht. - Genau!


Aber ich möchte dich heute auf ein Genuss-Spiel mitnehmen. Bist du dabei?




Vor einer Woche postete ich ein Bild eines meiner Klassiker-Bücher: Das Lesebuch für Genießer. Immer wieder lese ich darin die Zeilen von Walter Benjamin: "Frische Feigen", am liebsten aber "Falerner und Stockfisch".

Seine Art über das Essen zu schreiben, ähnelt meiner Sicht über dieses Thema. Karin Irschaids Buch "Das Hochzeitsessen" motivierte mich überhaupt erst, darüber zu schreiben; das ist jetzt Jahrzehnte her. Und immer wieder danach tauchte das Thema in meinen eBooks auf.

Sei es das "Weltgericht" in "Die Hunde von Punta Canda", die "Kaffee-Momente" oder "Die Spaghetti-Diät". Heute, hier geht es humoriger zu, es geht um einen Blogbeitrag.

Doch vor der Ernte steht die Mühe...

Nach welchen Regeln kauft ihr Lebensmittel ein? Ich wette, jeder hat seine eigenen. Und: ist euch schon einmal aufgefallen, dass sich Verpackungen verändert haben?

Kennt ihr noch die Wurst-, Fleisch- und Käseverpackungen, an der eine Ecke markiert ist, an der man die Verpackung aufziehen konnte? Nun, vielleicht seit ihr Veganer. Nun, ich habe eine Ausrede, ich habe einen Hund. Und Obst und Gemüse sind, Gott sei Dank!, selten so verpackt.

Auf den genannten Verpackungen gibt es diese Markierung immer noch. Allerdings hat sie in 99,9 % ihre Bedeutung verloren. Dafür  prangt jetzt bei Wurst ein Schweinskopf auf dem Plastik. Nein, das kommentiere ich nicht. Denkt euch meine Handbewegung dazu. Soviel Fortschritt in unserem Lande 😊!

Eine Regel habe ich mir vor wenigen Jahren zurechtgelegt. Warum sollte ich meine Einkaufszeiten nicht mit den Zeiten der Preisreduzierungen synchronisieren? Solange das terminlich geht, kann man herrlich davon profitieren. 

Aber das ist nicht die eigentliche Regel. Der Punkt ist, dass man ja nie weiß, was reduziert wird. Logisch, wissen die Verkäufer ja auch erst, wenn sie mit dem Auszeichnen beginnen. Das Spiel daran ist die Haltung. Wie bei einem Überraschungsei (ihr wisst schon, die deren richtigen Namen 2025 ich nicht mehr kenne.) freut man sich zwar auf die Milchschokolade, aber neugierig ist man auf das, was in der hohlen Schokolade verborgen ist. 

Genauso gehe ich die Supermarktregale ab. Was habe ich da schon für Überraschungen gefunden! Nahrungsmittel, die ich sonst nie ausprobiert hätte. (Ob sie mich überzeugt haben, ist eine andere Frage.) Aber die heutige Überraschung muss ich mit euch teilen! Und es ist keine Kurzgeschichte, sondern ein Blogartikel, weil einfach eine Fotostory manchmal besser die Geschichte erzählt.

Seit mindestens zwei Tagen giert mich diese Verpackung an...

(Okay, da gab es keine Blasen oder so, also alles gut.)

Wieder stand ich rätselnd davor. Der Name überklebt, die Form unbekannt und kein passendes Preisschild dazu. Sollte ich? Oder besser nicht? Nun kam dazu, dass ich schon einen kleinen, aber feinen Leckerbissen gefunden hatte, der brauchte aber einen Begleiter. Blieb ich deshalb genau hier vor dem unbekannten Nahrungsmittel stehen?

Dann setzte der Spieltrieb ein. Genau das Momentum, nach der meine Regel funktioniert. Ich wollte wissen, was in dem Ei - Verzeihung, in der Verpackung - war.

Und jetzt folgen die Fotos.


Also, das Wort 'Lachs' konnte ich lesen.🙄

Ist das ein getarntes Ikearegal? 
Eine Aufreißanleitung


Erfolg!!!🙃



Yammi.😋😋😋



Nach dem Entpacken fand ich tatsächlich noch eine Nahrungsmittelbezeichnung. Mit einer Lupe könnte ich sogar alle Zutaten in der Liste lesen, aber will ich das? 🧐🧐🧐🧐🧐🧐

Demnach habe ich heute Onigiri verspeist (geformte Reiszubereitung mit gebackenem Lachs, Frischkäse, Wakame-Algensalat und Kaviar-Imitat aus Algen mit Wasabigeschmack in einer Seetankhülle. Aha. Nennt man das nicht auch Sushi?


p.s.: Wofür gibt es Google? Wieder etwas schlauer. (naja.) Ist irgendwie doch wie dreieckiges Sushi, auch dem Geschmack nach. Ist ja aber auch nur aus dem Supermarkt. 

Sonntag, 11. Mai 2025

Zwiegespräch

 Ich sehe dich.

Du da, du siehst mir ähnlich.

Ist mein Haar auch so wirr?


Du da, ich mag deine Augen.

Strahlen meine auch so?


Ich küsse dich, du da drüben.

Wie deine Lippen wohl schmecken?


Autsch, glasklar hart steht

Die Illusion zwischen uns.

Auch Spiegelbild genannt.



Mittwoch, 8. Januar 2025

Kurioses - Besser nicht nachfragen, oder?

 Ich gehöre einer Generation an, die unter Umweltschutz versteht, Vögel zu beobachten und ihren Bestand zu zählen, bei der Krötenwanderung den Tieren über viel befahrene Straßen zu helfen, und die Anlage von Kräuterspiralen beschäftigte uns.

Als die Mülltrennung zum ersten Mal aufkam, war ich dafür. Das ist mehrere Jahrzehnte her. Und heute?

Kurios.

Ein paar Eindrücke.


Foto von saurabh mention, pexels


Ich habe lange Zeit in der Stadt gelebt und dort empfand ich die Einführung der 'grünen Tonne' als sehr nützlich, denn in der Stadt kann man nun mal keine Komposthaufen errichten. 

Die Trennung von Altpapier und Glas war ebenfalls sehr verständlich. Das Recycling kam auf. Find ich gut. Was macht man eigentlich mit alten Dosen? Außer einen Teelichtofen, versteht sich. Nun ja, das habe ich wohl vergessen.

Auch eine gute Idee.
Foto von Ylanite Koppens, pexels


Die Zeit meines Landlebens ist nun länger als mein Stadtleben. Wie in meiner Kindheit ticken auf dem Land die Uhren anders. So findet man in vielen Gemeinden Abweichungen vom Trennsystem. Ortstypische Varianten, Besonderheiten eben.


Kleiner Plausch
Foto von Efrem Efre, pexels


Und so kam es nach Neujahr 2025 zu folgender Geschichte.

In vielen Dörfern einer Region holte eine Gesellschaft Glas und Dosen/ Metalle zusammen ab. Sie landeten gemeinsam auf einen Anhänger. 

Kunststoffe wurde in gelben Säcken gesammelt. Die wurden am Abholtag auf die Straße gelegt und abgeholt. Im Laufe der Jahre wurde der Zeitpunkt der Abholung immer später und unregelmäßiger am Tag, so dass bei Wind sich die Säcke selbstständig machten. Manche am Vorabend hinausgelegten Säcke wurden von Tieren aufgerissen und alles Gesammelte  flog durch die Straßen.

Das erinnerte mich an den Grund, warum ich Mülltrennung an sich gut finde, denn in vielen Ländern, die ich bereist habe, werden kleine Plastikbeutel zu Hauf verwendet und sie fliegen vielfach durch die Landschaft. 

Aufgeräumt!
Foto von Jan van der Wolf, pexels


Ich selbst habe eine Möwe von einem großen Stück Plastik befreit, in das sie sich rettungslos verknotet hatte. Natürlich erkannte die Möwe meine hilfreiche Absicht nicht ganz, was mir einige Schnabelhiebe einbrachte. Aber es gelang. 

Foto von Anurag Jamwal, pexels


Besonders aus diesem Grunde nahm ich vor Jahren an einem Schreibwettbewerb teil, woraus schließlich das EBook 'The Diver in the Sand' entstand.

Nun wehte an schlechten Tag der Müll durch den Ort.

Als daher Ende November 2024 gelbe Tonnen in mehreren Dörfern verteilt wurden, bedeutete das wohl das Ende von durch die Gegend fliegenden Müll und Säcken.

Neugierig las ich den Text auf einer solchen Tonne. Darauf stand, was in die neue Tonne gehörte. Kurios. Ich fand in einer Ortschaft sogar einen Termin, wo es nur um die Befüllung der neuen Tonne ging. Leider zu weit weg.

Am nächsten Abholtag lagen wieder die 'gelben Säcke auf der Straße. Daneben die Körbe mit Dosen und Glas vereint.

Dann verließ uns das Jahr 2024 und ein neuer Abholtag, der erste im Jahr 2025, brach an. 'Gelbe Tonnen' bevölkerten die Straße, verschwunden fliegende Säcke. Daneben die Körbe, manche mit Dosen und Glas, manche nur mit Glas gefüllt.

Ich war erst nachmittags wieder zurück. Verlassen, einsam standen einige Körbchen, befüllt mit Glas UND Dosen, versehen mit einem großen gelben Zettel auf der Straße: Mitnahme verweigert. Falsch befüllt!

Nach mindestens über einem Jahrzehnt gehören die Dosen in die/ den 'Gelbe Tonne/ Sack, und derselbe Dienst, der vorher anstandslos Glas und Dosen vereint einsammelte, verteilt nun 'Strafzettel'. 

Nein, nein, nein. Das gehört woanders rein.

Also ich glaube - nein, besser nicht! - Denn sonst heißt es für mich: Das darf man nicht!

Aber eins gebe ich zu bedenken: In meinem Stadtleben konnte man zur Deponie fahren und vom entstandenen Kompost, sich etwas für sich abholen. Der Grüne-Tonnen-Inhalt wanderte in meinen Kleingarten. Recycling von Papier, Glas und Plastik ist weit verbreitet und normal geworden. Aber was ist mit der Dose?  

Foto von Nico Brüggeboes, pexels


Montag, 15. Juli 2024

Das Gesetz des Ausgleichs

 Kosmische Stürme waren letzte Woche vorhergesagt...

Ich übertreibe mit meinen Worten an dieser Stelle ein wenig, aber einen Post in diese Richtung gab es wirklich. Und ich wähle diese Worte, weil es sich für mich so anfühlte. 

Doch von Anfang an...

Foto von Ray Bilcliff: https://www.pexels.com/de-de/foto/brechenden-wellen-1494707/

Die Welt verändert sich immer

Das Leben ist niemals konstant. Leben ist Veränderung. Und selbst wenn wir uns noch so sehr dagegen stellen, wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, wo die Veränderung nicht mehr zu verbergen geht.

Sieh doch nur uns Menschen an: Mit dem Tag unserer Geburt verändern wir unseren Körper. Wir alle waren Babys und sind es jetzt nicht mehr. Wir alle werden eines Tages sterben.

Unsere Haustiere verändern sich genauso. Und die Blumen und Pflanzen im Garten und auf der Wiese ebenso. Und so ist es mit allem auf der Welt, alles verändert sich in seinem Tempo.

Die Einstellung zur Veränderung

Statt dieses zu ignorieren oder dem auszuweichen, kann man sich die Veränderung in seinem Leben auch bewusst wünschen. Und es gibt viele, die etwas in ihrem Leben verändern wollen. Warum sonst boomt gerade die Life-Coaches-Szene so? Ohne Nachfrage wohl kaum.

Außen wie Innen

Dass eine Mindset-Veränderung keine konstante Veränderung im Außen hervorbringt, sondern durchaus sprunghaft sein kein, ist schwer zu belegen, schließlich ist niemand eine Insel, und innere und äußere Einflüsse bedingen einander.

Kommt aber der Stein der Veränderung einmal ins Rollen, ist eine Überprüfung der eigenen (inneren) Veränderung schon möglich.

Die angekündigten raschen Veränderungen der letzte Woche kamen täglich zu mir und forderten ständige Entscheidungen von mir. 

Gut, wer nicht entscheidet, wird entschieden. Aber ich entschied mich. Ich entschied mich, mich den Herausforderungen zu stellen und daran zu wachsen. Und das waren keine kleinen Schritte, wie ich jetzt weiß. 

Vom Ausgleich

Wundervoll war es im wahrsten Sinne des Wortes auch, bis irgendwann der Topf der Veränderung überlief. Und dieses 'Überlaufen'  ist ein schönes Bild für die Anwendung des Gesetzes des Ausgleichs. Etwas muss wieder in die Waage kommen. Ist eine Waagschale zu voll, kippt das Gleichgewicht. Die andere Waagschale ruft nach Ausgleich.

Und so beginnt diese Woche mit Stille und Rückzug und Auseinandersetzung mit dem, was war. Wollte die 'stürmische' Woche mich nur überprüfen? Oder hat die Veränderung in mir schon wirksame Ziele erreicht? Ihr werdet es ja sehen. Bis dahin eine gute Zeit.


  

Mittwoch, 21. Februar 2024

Wer war zuerst da: Ei oder Henne? Gedanken über Werbung

 Seit zwei Tagen geistert dieses Thema durch meinen Kopf: Youtube-Werbeanzeigen

"Wenn ich einmal reich wär' ..."

 

Also schreibe ich einmal meine Gedanken nieder, um meinen Kopf wieder frei zu bekommen, denn da wartet ... okay, wartet einfach ab und freut ich auf eine neue Geschichte. In diesem Sinne, los geht's!

 

Zu Schulzeiten machte es mir großen Spaß, Radiowerbung zu analysieren. Es gab für mich keine bessere Methode, rhetorische Stilmittel zu üben. Leider war ich hinterher wenig begeistert von den angepriesenen Produkten und kaufte sie dann nicht. 

Damals gab es jedoch noch kein Internet aber echte Ladengeschäfte.

 

Ob ich aufgrund dieser Analysemethode mich mit meiner eigenen Werbung schwer tue, weiß ich nicht. Fakt ist aber, dass sich die Zeit geändert hat. 

Wie gut, denn Leben ist Veränderung. 

Ohne Werbung weiß heutzutage niemand von deinen Produkten. Onlinewerbung ist wichtig und kann auch richtig Spaß machen.


Allerdings, unbewusst analysiere ich noch heute ein bisschen nebenher. Und da sprang mich Folgendes immer öfter an:

Da halten mir junge Männer auf Youtube (Danke, Youtube!) mal auf einem Boot, mal im Sportwagen oder sonstwo ihre Idee oder ihre Umsätze in die Kamera, um mich von ihrem Wissen zu überzeugen.

"Wähle meine Methode, und du wirst reich werden, wie ich es geworden bin." schreit mich diese Art von Werbung an.

Da tauchen bei mir folgende Fragen auf:

- Warum teilst du, lieber Mann, deine Methode mit mir?

-  Wenn du einen Weg zum Reichwerden gefunden hast, warum geniesst du nicht und wendest dich erfüllenden Aufgaben zu? Du bist doch jung, willst du das Leben nicht kennenlernen?

- Was bezweckst du mit deiner Werbung?

Die Antwort auf letzere Frage würde mich wirklich interessieren, denn entweder ist der Werbende wirklich reich geworden, wozu dann noch Werbung, oder was?

Ist es ein erfüllendes Leben, anderen einen Weg zum Reichwerden zu versprechen, und dafür selbst Geld zu bekommen? Beißt sich da nicht die Katze in den Schwanz? 

Natürlich braucht man nur auf den Button im Video zu klicken, um zu verstehen, wohin die Reise geht. Aber trotzdem, ich persönlich finde diesen Ansatz für Werbespots etwas merkwürdig, wenn nicht sogar lustig. Was meint ihr?

 

Foto von Vanesa Ayala von Pexels

Von wem war doch gleich noch das Lied "Wenn ich einmal reich wär' ..."? Lale Anderson? Foto von vanesa ayala: https://www.pexels.com/de-de/foto/markt-snacks-essensfotografie-auswahl-15365722/

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