Montag, 1. Juni 2026

Besonders früh

 Sanfter Wecker: süße Worte.
Begleitet von Kaffeeduft
Schwelge ich in Wortfantasien.
Gemeinsam mit lecker Trank
Wacht mein Mut, mein Wille, 
Meine Wortverbundenheit auf.
Früh will heute ich mich hingeben.
Denn startet die Woche nicht gemütlich;
Will alles ich tun für einen glücklichen Start.


Foto Pixabay


Akrostichen am Montag C: Cappuccino, Cognacschwenker, Chemie


C affé süß und lecker
A llererstes morgens
P asst immer
P usht die Kreativität
U nglaublich lecker
C levere kleine Mahlzeit
C remiger als Caffé Americano
I st gute Zwischenpause
N iemals verkehrt
O h, wie gut der tut!

C ognac was?
O h, ein Glas.
G enauso ist es.
N icht mein Geschmack.
A uch nicht schlimm.
C hic sind die Gläser schon.
S chön anzuschauen
C appucino ist besser.
H alt einer so, and'rer so.
W ie gut man sie schwenken kann.
E ine Hand in Bewegung beruhigt.
N a, das geht auch anders.
K ann sein. Muss aber nicht.
E ine Zigarre vielleicht dazu?
R ichtig klischeehaft, die Idee.


C hemikalienhandel
H at mehr Faszination, als man denkt.
E ine wichtige Wissenschaft!
M uss stimmen
I st zwischenmenschlich bestimmend
E rklärt im Periodensystem 





Samstag, 30. Mai 2026

Kurzgeschichten am Freitag: Spiel des Lebens

 Es war der Punkt, der mir auf die harte Tour etwas Wesentliches übers Leben beibrachte: Dankbar zu sein, für das was man hatte anstatt traurig über einen Verlust zu sein.
An der Wand über meinem Platz am Esstisch hingen Papierblätter, auf denen viele Bildchen aus diesen Schokoriegelverpackungen geklebt waren. Sie alle zeigten bunte Meeresfische. Wie gerne wollte ich sie einmal in ihrer echten Umgebung sehen!
Zu den wenigen guten (letztendlich aber auch gefährlichen) Dingen aus meiner Ehe gehörte die Möglichkeit, das Sporttauchen erlernen zu können. Und so ergab es sich dann auch, dass ich im Roten Meer eine Tauchsafari mitmachen konnte.
Allerdings hatte ich, besonders in kaltem Wasser, Probleme mit dem Druckausgleich, was mir manchmal den Abstieg unmöglich machte, manchmal mir höllische Kopfschmerzen einbrachte. Deshalb ging ich zum Arzt. Der schlug mir einen kleinen Eingriff in der Nase vor, um die Nasenlöcher zu weiten. Ich nutzte die Chance. Es brachte fast nichts. Wieder zum Arzt hin. Diagnose. Jeder weitere Tauchgang barg die Gefahr des Verlustes meines Hörvermögens. Das Ende des Tauchens!
Ich saß danach starr am Küchentisch und bemerkte kaum, wie das Eis in der Packung vor mir zu schmelzen begann. Nie mehr tauchen. Es dauerte lange, bis ich es begriff. Ich saß am Seeufer, sah in die Ferne. Nie mehr einen Hecht sehen. Ein Reiter kam vorbeigeritten. Nie mehr reiten (dachte ich damals wegen meiner Gehbehinderung). Nur noch Schnorcheln.
Aber immerhin Schnorcheln. Und was ich zu schnorcheln anfing. In See und Teich und Mittelmeer. Und außerdem hatte ich einen großen Strauß Erinnerungen und eine Handvoll Gedichte von unter der Meeresoberfläche. 





Endlichkeit

 Ganz klar, ich steh für mich ein.
Ich stehe hier, und so darf es sein.
Ich fühle mich atmen, das ist Leben.
So lange ich lebe, verzage also nicht.
Atemlos wirst du früh genug sein.


Foto Eberhard Grossgasteiger


Freitag, 29. Mai 2026

Chaosfreitag: Traumfänger, Machtwort, Glühwürmchen, Wolkenbruch: zu Ende geträumt

 Es war schrecklich! Meine Füße spazierten mit mir durch das Dorf und halfen mir meine Gedanken zu sortieren. Wie sollte ich den Roman beginnen?
Wie sollte der beste Freund des Protagonisten heißen? Und wo genau stand das Haus mit Mareikes Café?
Da sah ich ihn, er kam eilig auf mich zu. Wie ein Traumfänger fing er alle meine gesponnenen Romanfäden auf. 
"Hör zu: Egal wie oft du mir versuchst, deine "Wahrheit" zu erklären, ich will sie nicht hören. Ich glaube dir nicht. Ein schönes Leben noch!"
Sein Machtwort war endgültig, das spürte ich. Die Sonne brach durch den grauen Himmel durch und ließ meinen wolkenbruchähnlichen Tränenausbruch wie Glühwürmchen glitzern.


Foto Pixabay


Zugezogen

 Ich besinne mich in einem fort,
Wer ich bin, auch wenn du meinst,
Mir sagen zu können, wer ich bin,
Kennst du nicht mein Inneres,
Willst du auch nicht kennen, 
Denn würdest du erkennen, 
Dass ich ein Mensch bin wie du
Mit Werten, die du hättest mögen können, 
Wenn mir eine Chance dazu geblieben wäre.

 


Donnerstag, 28. Mai 2026

Akupunktur für Tiere: Nur Nadeln setzen, oder was? (eBook)

 Gute Erfolg durch gute Kenntnisse - 

Alles kein Hexenwerk

Ich habe das selbst erlebt, in der Schmerztherapie bei einem Arzt der Ohrakupunktur anwendete. Er war gut, dass merkte ich an meiner Körperreaktion. Der Punkt traf nicht den oberflächigen Schmerz, sondern dessen Ursprung.

Fachbücher berichten von bemerkenswerten Erfolgen durch Akupunktur, und ich glaube ihnen jetzt noch mehr. Aber als ich es selbst lernen sollte in meiner Ausbildung, brachten mich die neuen Fachbegriffe durcheinander. Es dauerte, bis ich begriff.
Der Grund ist, das Akupunktur aus dem fernen Osten kommt. Dort ist das Denken anders als im Westen. Die Akupunktur basiert auf uralten Traditionen. Dieses Wissen fließt in die Methode mit ein. Wir im Westen müssen uns in diese Denkweise erst einarbeiten, um gute Ergebnisse zu erhalten. Sprich, wir müssen lernen, mit dieser Methode die richtigen Akkupunkturpunkte auszuwählen, denn Standardlösungen sind nie eine gute Lösung.

Damit der Einstieg leichter fällt, erzählt dieses EBook quasi eine Geschichte: Anhand eines Fallbeispiels wird Punkt für Punkt der Hund behandelt, und dabei werden Vorgehen und auftauchende Fachbegriffe erklärt. Am Ende steht ein tiefer erster Einblick und eine weiterführende Bücherliste.


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eBook-Katalog von Smoothie Cat Launebücher

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