Sie erinnerte mich an etwas, das nicht heilen wollte. Ein Stich ins Herz zuerst. Die Wunde wollte bleiben, mühsame Pflege nur schloss sie zu einer Narbe. Die Narbe störte, schmerzte beizeiten.
“Narben kannst du tragen, sie nicht dich. Trage sie mit etwas mehr Liebe”, sagtest du und ich spürte dabei deinen Atem auf meiner Haut.
Und du hattest recht, Liebe hilft auch, Schmerz zu ertragen. Aber vor allem deine Liebe zu mir. Du küsstest sie, und langsam störte sie mich nicht mehr.
Wir sitzen heute auf der Terrasse und feiern fünfundzwanzig Jahre. ”Auf dich.” “Auf uns.” Er hebt sein Glas.






