Erschlagen, ermüdet, verbogen
Fühle ich mich, wenn ringsum
Die Macht der Schatten sich erhebt.
Klein, nur klein fühlt mein Herz
Sich an, aber es schweigt nicht,
Es glüht und dehnt sich
In der eigenen Wärme aus.
Autorin Syelle Beutnagel
Wie entspannst du dich? Welche Bücher magst du? Was sind deine Lieblingsgedichte? Willkommen im Blog von Smoothie Cat Launebücher und dem Tagesgedicht. Die Texte sollen schöne Momente bescheren, bereichern und erfreuen. Kein eBook ohne Canva - ich schätzte das Design-Tool sehr. Wie gut kennst du Canva? Was könnte besser sein? Lass uns drüber reden. https://payhip.com/b/sYd1K
Samstag, 25. April 2026
Liebesfunke
Donnerstag, 23. April 2026
Akrostichon am Montag: Wohlan
W elch hübsche Interjektion!
O hne Belang
H ört, hört!
L os geht's!
A h ja, wirklich?
N icht wirklich notwendig
Wie ist es denn nun?
Was, wenn Frieden wäre?
Was bedeutet er mir, dir?
Was, wenn Menschen
Frieden meiden wollen?
Oder nicht wissen, wie
Frieden finden?
Ist das Wesen des Menschen
Nicht Streben nach Glück?
Das dachte ich immer.
Falsch gedacht?
Mittwoch, 22. April 2026
Montag, 20. April 2026
Blitzableiter
Samstag, 18. April 2026
Tief
Tiefe Liebe in mir tief zu spüren -
Ein Geschenk, das Tag für Tag
Da sein kann, aber auch meiner
Entscheidung bedarf, denn wie
Viel fremde Wut fliegt um,
- Heutzutage -
Die gerne mein offenes Herz
Verstopfen möchte. Aber dann
Fließt meine Liebe nicht mehr.
Also gib Acht auf deinen Raum.
#KurzgeschichtenamFreitag: Albträume zweierlei Art
Ich war vier Jahre alt, aber wer kann sich schon noch genau an diese frühe Zeit seines Lebens erinnern? Fakt ist, laufen konnte ich schon, Kindergarten gab's damals nicht, und die Grundschule winkte noch aus weiter Ferne.
Bei einem anderen, einprägsamen Ereignis weiß ich genau, dass ich vier Jahre alt war, aber von dem soll heute nicht die Rede sein. Nehmen wir also an, ich war vier.
Zeit meines Lebens träumte ich viel. An diesem späten Abend wachte ich davon auf. Ich stand auf und machte mich auf den Weg, meinen Vater oder meine Mutter zu suchen. Zunächst hörte ich rein gar nichts, woraus sich schließen ließe, in welchem Zimmer sie sich aufhielten. Also begann ich mit der Suche in der Küche.
Ich öffnete verschlafen die Tür und betrat den Raum. Auf dem Küchentisch schien etwas zu liegen, das interessierte mich. Schlaftrunken tappte ich hin. Ich streckte meinen Arm aus, um es berühren zu können. Da rauschte mir etwas über den Kopf. Ich erschrak zu Tode, lief zur Tür zurück, knipste das Licht an. Da lag ein toter Bussard auf dem Küchentisch, dessen Flügel seitlich den Tisch herunterhing. Ich rannte ins Bett zurück, zog die Bettdecke über den Kopf und vergrub mich bis zur Unsichtbarkeit.
Morgens hörte ich fröhliche Stimmen und Klappern von Frühstücksgeschirr aus der Küche. Vorsichtig schlich ich mich zur halboffenen Tür. Alles normal, der Vogel war weg. Ich ging zu meinem Platz.
"Ich fahre nach dem Unterricht noch zum Tierpräparator und bringe den Bussard dorthin. Warte nicht mit dem Essen auf mich," verkündete mein Vater, sich sicher seiend, dass ich nicht wüsste, was ein Tierpräparator sei. Wusste ich auch nicht. Bis dahin.
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| Foto: Veronika Andrews |
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