Sonntag, 11. Januar 2026

Waldgeflüster

 Dunkel weht Wind über Tannen
Ihre Zweige rauschen über mehr
Ihre Nadeln zittern nur leicht
Sie behüten mich, der ich unter
Ihnen mein  geborgenes Lager
Errichtet habe.

 









Samstag, 10. Januar 2026

Kleinigkeit?

 Nur die Ruhe in mir 
Lässt mich dich spüren.
Spüren, nicht sehen 
Oder hören. 
Dich zu spüren allein,
Erfüllt mich mit Glück.




Freitag, 9. Januar 2026

Gezeiten

 Jung auf dieser Erde
Verspielte ich den Winter
In weißen Schneewelten.
Mein altes Herz erinnert gern sich
an Schneemann, an Schneeengel.
Schaue ich heut' mir weiße Pracht nun an;
Denk' ich doch lieber an Frühlingsblumen.
Bis dahin verschließ' ich mich
Mollig warm in meine Gedanken
Und pflanze im Herzen eine Rose.











Donnerstag, 8. Januar 2026

Nein, es trifft meine Herze doch!

 Wie eine Decke will Zaghaftigkeit
sich über mein Herz legen.
Aber warm ist diese Decke nicht.
Ein trügerischer Schein,
der meine Tränen bedecken will,
denn nicht alles im Außen scheine ich
von meiner Seele fernhalten zu können.
Darum wärme ich mich zwingend an Gedanken
der Freude und Wünsche, an das,
was ich verändern kann.




p.s: Normalerweise gehen meine Gedichte nie auf aktuelle Situationen ein. Aber mein mitfühlendes Herz schafft es einfach nicht, diese unglaublichen Ereignisse der letzten Woche ganz auszublenden. Darum verzeiht mir diese durch die Ereignisse gefärbten Worte und vertraut auf morgige sonnigere Botschaft.


Montag, 5. Januar 2026

In mir

 Welt wackelt wohl überall,
So scheint's, so mag es sein,
Sehe ich in die Ferne.
Sehe ich in mein Herz,
Ist Ferne so manches Mal ganz nah.
Besser, ich besänftige zuerst
Meinen eigenen Schmerz.


Foto von Jacub Gomez von pexels.


Samstag, 3. Januar 2026

Wohl behütet

 Weiß deckt Schnee nun alles zu,
beruhigt mit Klarheit Welt und Geist,
denn mehr Kraft benötigt Körper nun,
zu durchbrechen Schnee und Eis.
So lädt uns diese Decke ein,
weniger verschwenderisch zu sein
mit unseren Kräften;
sie zu konzentrieren, sich wiederzufinden,
seine Kräfte neu zu binden
der Blume gleich, die unter Schnee,
verborgen, nun ausruhen kann,
um bald dann wieder neu erblühen zu können.






Freitag, 2. Januar 2026

Gegenneid

 Nicht zu vergessen,
aber leicht geschieht es,
dass Liebe am stärksten ist.
In einer angstdurchfluteten Welt
ist die Entscheidung für Liebe
immer wieder neu und neu zu treffen.
Zu viele Neider durchströmen den Äther.

 




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