Samstag, 16. Mai 2026

Entscheidung für mich

 Chaos in mir ich ordnen muss,
Chaos erzeugt nichts Neues,
Nur neues Chaos, nimmer endend.
Entscheidung bringt Klarheit,
Klarheit bringt Licht,
Und Chaos lichtet sich.



Kurzgeschichten am Freitag: Schwedisches Einkaufen

 Im Möbelhaus,
Da find ich nicht heraus,
O Graus,
Jetzt komm ich nicht hinaus,
Erstmal ruh' ich auf der Couch dort aus,
'S kribbelt meine Haut wie mit einer Laus,
Ich will hier raus!
Füß' und Wad wund trag ich geradeaus,
Meter um Meter, Kilometer voraus,
Kein End in Sicht, ich weiß nicht ein noch aus,
Wo ist die Tür zum Treppenhaus?
Oder ist hier keines im Möbelhaus?
Ein Weg sich plötzlich bahnt, schmal ins Restaurant.
Hier, hier lass ich fallen mich, bis festen Boden ich fand,
Draußen, außerhalb von Glas und Wand,
Bin über den Hof gerannt,
Frei, frei vom Leinenzwang!


Foto von pexels



#Chaosfreitag: Einkehr

 Im Licht der späten Nachmittagssonne griff ich neben mich nach meinem Spieß, um einen weiteren Marshmallow vorzubereiten. Dabei strich ich an Rosenblättern der Strauchrose im Beet neben der Sitzbank entlang, ein Hauch einer Berührung. Ich hatte etwas das Gleichgewicht verloren. Zu schwungvoll  traf der Spieß den Marshmallow. Das kleine Lagerfeuer tanzte vor sich hin. Annika und Sven hielten gedankenverloren ihre Süßigkeiten über die Flammen. Udo holte Nachschub von der selbstgemachten Limonade. Ein Segen an diesem Spätsommernachmittag. Drüben, auf dem Vogelhaus, hatte sich eine Amsel niedergesetzt und stimmte gerade ihren Abendgesang an. Welch Frieden lag doch im Garten an diesem letzten Ferientag. Morgen dann ein neues Schuljahr.   


Foto von pexels


Mittwoch, 13. Mai 2026

Ich singe mein Lied

 Wagemutig beginnt Amsel ihren Tag,
Egal ob Sturm, Regen, Hagel oder
Verspäteter Schnee, sie singt ihr Lied.
Sie baut ihr Nest. Sie findet ihre Drossel.
Sie fliegt durch ihr Leben.
Trotz aller Umstände.


Bild KI


Dienstag, 12. Mai 2026

12 von 12: Mai: Heiligenbesuch


 12. Mai, bist du dabei? Heute Abend bei 'Draußen nur Kännchen' treffen wir uns.



Heute ist der zweite Tag der Eisheiligen, und tatsächlich besucht uns der heilige Pankratius in diesem viel zu kalten Jahr. Dem Himmel sei Dank erst nach dem ersten Gassigehen.


Schneeregen⛄😒

Mir ist das Wetter heute viel zu kalt und nass, deshalb bleib ich möglichst drinnen. Meine To-Want-Liste ist auch riesig. Ich nehme euch ein bisschen mit.

Das Tagesgedicht hilft mir, in meine Schreibkraft zu kommen. Auch wenn mal etwas Düsteres oder Trauriges dabei sein kann, ist es zu 98 % immer positiv. Das soll auch das Beitragsbild vermitteln. 
Bei dem Wetter greife ich nicht zur Kamera, sondern unterstütze Fotografen auf pexels, heute Paolo Sanchez. Wann immer der Name angegeben ist, nenne ich ihn auch, nicht einfach nur pexels. Pixabay finde ich auch gut, aber da sind selten die Fotografennamen angegeben. Dasselbe gilt auch für das übernächste Bild.







Dienstag ist Drabble-Tag. Ein Instagram-Account ( @nouks_books) wählt drei Worte aus und die sollen in einer Geschichte verbaut werden, die genau 100 Worte umfasst.

Als Autorin möchte ich gerne als Mensch hinter den Geschichten sichtbar werden. Dazu gehört für mich ein Blick in meinen Bücherschrank (mit mir manchmal), Schreibproben wie das Dienstagsdrabble und weitere, und Textschnipsel aus meinen eBooks. So ist mein Instagram-Account sozusagen meine Visitenkarte.

Als Blogbeitrag erscheinen die Shorts aber auch. Dazu ist wieder ein Beitragsbild erforderlich:


Den ganzen April hatte ich mit einer Pankreatitis zu kämpfen, vielleicht hatte es schon vorher angefangen. Die Schmerzen beim Essen nahmen mir schließlich jede Lust daran. Aber ich begriff: 1. Iss wieder ein Stück bewusster. 2. Nimm deine Wut ernst.
Endlich blühte dann der Löwenzahn, und da nahm die Genesung Fahrt auf. Heute freue ich mich auf Kohlsuppe und seit Wochen später ein kleines Stück Fleisch.




Hilft ja nichts: Hund muss raus. 



 Den rauschenden Wind müsst ihr euch vorstellen, mit meiner heutigen Kamera kann ich leider keine Blende einstellen. Aber es bläst kräftig.

Kaum
das Bild gemacht, da kracht es. Ein Baum ist umgefallen. Gestern auch schon.
Ein neues eBook für den Shop wird formatiert.

Natürlich geht es heute wieder einmal ums Essen. Dazu auch meine Lieblingsillustration:

Jetzt habe ich Hunger!😅🍽


Während es in der Pfanne brutzelt, entsteht eine Fotoserie für die Neuauflage des eBook-Covers 'Schüßler-Salze, der etwas andere Einstieg'.
Das eBook ist bald 10 Jahre alt, und das sieht man dem Cover auch an. Mit Canva habe ich damals noch nicht gearbeitet.
Zum Wochenende soll ein besonderes Angebot zu meinen Naturheilkunde-Texten herauskommen.

 




Die unscharfen sind schon aussortiert.




Das nächste eBook wartet schon lange auf seine Überarbeitung. Eigentlich soll "nur" die Zutatenliste besser werden. Heute habe ich es in Angriff genommen. Die Liste kann so stehen bleiben. Allerdings wie einfügen? Der Grund, warum ich die Arbeit immer vor mir her geschoben habe: Ein PDF mit vielen Fotos kann man eben nicht in einfach in Word-Dokument zurückverwandeln. Aber jetzt wird's.


Die alten Docs-Dateien sind halt nicht mehr verfügbar. Da muss aus alt neu gemacht werden
Feierabend für heute. Noch einmal raus in die Kälte und dann rauf auf die Couch.


Immer noch kalt zwar, aber viel friedlicher geworden.
Habt einen schönen Abend.




Ein tiefer Fall

 Sidonie spazierte durch ihren Zauberwald. Es war ein sonniger Frühlingstag und sie genoss die bunten Blüten der Blumen, die auf lichten Waldwiesen und unter dem noch nicht dichten Laubdickicht der Bäume blühten. Da kam Alice, der Zitronenfalter, an, die sich wohl ein wenig zu früh im Jahr aufgemacht hatte. Sie umtanzte Sidonies Kopf so flink, dass es aussah, als trüge sie einen Heiligenschein. Sidonie lachte, tanzte mit Alice mit, schloss ihre Augen dabei, übersah ihn und rutschte also den Abhang hinunter. “Aua, was zur Hölle soll das?” “So leicht bringt man dein Lachen also zu Fall?” Alice’ Sarkasmus schmerzte fürchterlich.

Foto Pixabay



Hand aufs Herz

 Der Sinn dahinter, welcher?
Wo soll ich hin? Was tun?
Chaos verwirrt mich da und dort.
Müde schließe ich meine Augen.
Da spüre ich mein Herz hektisch
Pochen und pochen. Einer Mutter
Gleich lege ich beruhigend die 
Hand aufs Herz. Und dann spüre ich,
Was am liebsten ich tun würde.
Ein verstohlenes Lächeln verschönert
Dabei mein nicht mehr müdes Gesicht.

Bild Paolo Sanchez


eBook-Katalog von Smoothie Cat Launebücher

eBook-Katalog von Smoothie Cat Launebücher

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