Ein Korianderpflänzchen fand Mariechen
Beim auf dem Gartenboden kriechen.
Korianderduft wollte sie riechen.
Deshalb zerrieb sie Korianderblätter, das Mariechen.
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Ein Korianderpflänzchen fand Mariechen
Beim auf dem Gartenboden kriechen.
Korianderduft wollte sie riechen.
Deshalb zerrieb sie Korianderblätter, das Mariechen.
Einkehr in mir selbst
Ist wie Betreten eines Gartens.
Wie erwacht denn heut' mein Grün?
Schaue ich hin oder weg?
Wild, bunt, gepflegt, schlicht?
Ist Gartenpflege überhaupt dein Ding?
Wenn einmal das Außen "Stille!" sagt,
Warum nicht einmal - für einen Tag -
Deines Inneres betreten?
Singing the song of live
There was happiness in the air.
Happiness like the red flowered poppy.
Than the poppy changed into carnations.
Carnations of nightmare.
But some day nightmares will fall!
Tränen meiner Seele
Weinen nicht so leicht
Aus meinen Augen.
Lange wandern sie
Im Körper umher,
Bis dass sie sich lösen.
Tränen nicht umsonst
Wie Wasser sind,
Ist doch die Traurigkeit
Ein silbrig-schimmerndes Gefühl.
Die Insel im See,
Umgeben von Wasser rundum,
Steht für sich,
Unabhängig, autark,
So scheint es zu sein.
Aber eines fehlt,
Die berstende Freude,
Wenn man sie teilt.
Das kann die Insel nicht.
So bunt und leicht
Wie die Flügel eines Schmetterlings
Durch die Sommerluft schweben
So möchte sich meine Seele erheben.
Aber der bunten Leichtigkeit
Ging etwas voraus: Unscheinbarkeit.
Den Wandel der Welt
Ein Schmetterling so deutlich zeigt.
Heute springt mein Herz,
Denn weißt du:
Ich bin froh,
Dass es dich gibt.
Auch wenn du
Es oft nicht siehst.
Heute feiere ich dich,
Denn weißt du:
Mir bist du wichtig.
Auch wenn du es dir
Manchmal nicht bist.
Heute sende ich dir
Einen Sonnenstrahl ins Herz.
Auch wenn du
Mauern drum baust.
Nur heute
Lasse ich einmal
Die Mauer kurz fallen
Für dich.
Einer weichen Decke gleich
Liegt Sonnenschein über mir,
Wärmt meine Seele,
Stärkt meinen Geist.
Heute
Keine Wolke dazwischen!
Im Schatten der Nacht
Ist das dunk'le Tal noch beängstigender
Als der Moment der kurzen Mittagssonne.
Und doch findet auch diese Nacht immer ein Ende.
Heute ist wieder 12 von 12 Tag und ich bin schon auf die Beiträge auf Draußen nur Kännchen gespannt.
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Frühstück für mich |
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Licht an fürs Frühbeet |
Seit zwei Tagen zwar keinen Nachtfrost mehr, aber noch sehr kalt. Also bleibt nachts der Deckel vom Frühbeet zu. Die Saaten haben aber sehr unter dem langen Winter gelitten.
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Frühstück für mein Mädchen |
Meine Hündin bekommt inzwischen ihre Portion über den Tag verteilt. Das Alter spüren wir beide.
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Fellwechsel |
Zur Zeit verabschiedet sich das Winterfell in großen Plocken. Deshalb kämme ich meine Hündin häufiger.
Da sie so ein feines Fell hat, geht das mit einem alten Flohkamm sehr gut und einfach.
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Nasendusche auffüllen |
Ich habe die Nasendusche für mich entdeckt. Hilft sehr gut Schleim los zu werden, was wiederum meine Bronchien entlastet.
Dafür nutze ich einen leeren Seifenspender und fülle ihn mit etwas Salz und warmen Wasser auf.
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Gedankenskizze |
Heute habe ich das Blatt fixiert und aufgeklebt. Fertig für die Wand. Und los ging es an die Tasten für eine neue Geschichte.
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Mittagspause |
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Projektplanung | |
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Eostre - eine Legende |
Um Brot zu kaufen,muss man zur Zeit
zur richtigen Zeit im Supermarkt sein.
Für frisches Zwiebelgruen sorgen...
Habt einen schönen Abend und eine gute Zeit!
Warm fühle ich deine Nähe.
Aufstehen fällt uns heute schwer.
Ist doch der Morgen noch so kalt.
Aber dann ruft doch der Tag,
Und das Werken beginnt erneut.
meiner lieben Hündin
Wunderbar erblüht der Blume Blüte.
In ihrer Kraft schafft sie zu bezaubern.
Sie blüht auf, sie erfreut, sie bringt Samen.
Der Blume ähnlich bin ich noch nicht.
Aber auf dem Weg. Jeden Tag.
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Ostergeschichten |
Tief verborgen in den Bergen lebt es sich anders als in der Stadt. Und doch fand diese
Geschichte ihren Weg aus der weiten Berglandschaft in die Welt.
Ihr müsst wissen, dass die Menschen hier sich gute Plätze in Tälern suchen, um ihre
Siedlungen und kleinen Dörfer zu bauen. Die Tage im Sommer sind sehr lang. Dafür sind
im Winter die Nächte lang. Darum ist den Menschen zum Feiern zu Mute,
wenn der Frühling anbricht.
Natürlich leben in den Bergen nicht nur Menschen. Der Wald, die Hänge und
Täler waren von allerlei Getier bewohnt. Wenn der Frühling einzieht, sah man
manchmal einen seltsamen Tanz auf einer Bergwiese. Hasen und Häsinnen jagen sich
und scheinen mitten im Lauf zu stoppen und miteinander zu tanzen.
Nach solch einem wilden Spiel zog sich Liberta einst zurück und brachte zwei
junge Hasen zur Welt.
Bild: Papierfresserchen Verlag
Text: Syelle Beutnagel
Fasse dein Herz, damit nimmer es zerbricht.
Vergiß das Morgen, sorge dich nicht.
Vergib deinem Herzen und lebe frei.
Vertrau'. Und glaube, dass die Welt weiterhin sei.
(Schon etwas älter)
Der Sonne heller Schein
Scheine mir ins Herz hinein.
Dort erblühe meine Liebe
Damit ich mein Leben nicht versiebe.
Traurigen Gedanken
Ist Unglück nur zu verdanken.
Eine echte Herausforderung: Ein Versmaß fünf Akte lang durchzuhalten. Aber das war nicht der Grund, warum die Akte kurz wurden...
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Ohne Recherche kein Drama |
Am Anfang...
Am Ende staunte ich nicht schlecht, mit welcher Geschwindigkeit ich damals, 90er, durch meine Germanistik-Seminare gekommen war. Wie ich war einer der Professoren Schiller-Liebhaber - und genau über Schiller schrieb ich meine beste Hausarbeit, nämlich über den Aufbau von "Wilhelm Tell".
Mein Lieblingsbuch war jahrzehntelang ein Gedichtband von Schiller, in dem ich jeden Morgen las.
In einer schlaflosen Nacht las ich nicht nur ein Drama von Schiller, sondern mehrere, unter anderem auch die Fragmente zum Demetrius-Stoff. Ach damals, war das Schloss Petzow noch nicht modernisiert.
Gewiss, der Anfang des Demetrius liegt vor. Es gibt aber auch viele Notizen zur Planung und Überlegungen zum Stoff, der wie so oft historischen Ursprungs ist.
Schiller rang seiner Zeit mit der besten Form des Dramas wegen Unmengen an wichtigen historischen Personen, die die Historie erst rund machten. Er wägte ab, ließ liegen, veränderte. 1805 starb er.
Startschuß
Diese Unvollendetheit oder auch der interessante Stoff war mein Anlass, den falschen Demetrius als Thema für meinen Versuch eines klassischen Dramas im fünfhebigen Iambus zu wählen.
Eingeordnet war das Stück längst in mein Stück 'Masken' (90iger Jahre geplant und begonnen 2011 beendet), wo es um den Wandel von Zeitaltern und Sprache geht. Da darf die deutsche Klassik einfach für mich nicht fehlen.
Schwierigkeiten
Die erste Szene im ersten Akt war wirklich schwer. Während ich beim Hexameter bald im walzenden Dreivierteltakt fühle und denke, dauerte das beim Iambus etwas länger. Die Handschriften sind greulich.
Zudem musste ich mich ersteinmal durch eifrige antiquarische Lektüre in Thema und 'Seele' von Land und Leuten einfühlen.
Gefühlswelten
Dieses Einfühlen ging mir leicht bei Marfas Monolog im zweiten Akt von der Hand. Ich brauchte nur an den Schmerz mein durch Krankheit verstorbenes erstes Haustier 'Mama Friederike' denken und schon flossen die Worte.
Zwei polnischen Dienern konnte ich, zwar etwas holprig, etwas Authentizität verleihen, weil ich da schon einen Urlaub in Polen gemacht hatte, in dem ich auch Reiten gelernt habe.
Planen und Pausen
Auch ich legte also das Drama zeitweise weg. Anfangs schrieb ich die Szenen nicht wie an einer Perlenschnur aufgereiht hintereinander weg. Das kam erst später.
Manche Dinge musste ich sehr lange recherchieren. Zum Beispiel machte mir, wenig kirchlich und auch evangelisch erzogenen, das Wort Nuntius sehr zu schaffen.
Und auch ich plante vor dem Schreibbeginn sehr lange den Aufbau, überlegte, plante, verwarf, schrieb auf.
Torhaus 2006
Ja, ein klassische Drama zu schreiben, empfinde ich als schwer. Aber das Gefühl, wenn es fertig ist! Wenn der letzte Buchstabe geschrieben ist! Ich hatte wie immer zeitgleich Handschriftliches von mir abgetippt, so dass das Jahr und der Ort der Fertigstellung in der ausgedruckten und im Copyshop nebenan gehefteten Originalversion am Ende zu finden ist.
Nix Plagiat, sondern jahrelange harte Arbeit.
Foto von Pixabay
Des Tages Auf und Ab
Reihen sich einander an.
Beginnt es frisch,
Man merkt die Mühe nicht.
Im müden Tal glaubt man nicht
An Bergeshöhen.
Und doch folgt unweigerlich
Ein neuer Morgen nach.
So auch das Leben ist.
Nachts leuchten mir Sterne,
Das Leuchten der Sonne überstrahlt alles.
Außer: Das Leuchten deiner Augen.
Der Vögel neu Gesang
Am frisch erwachten Frühlingsmorgen
Lindert etwas nächtlichen Motorenklang
Fast nächtlich plärrender Kampfesorgien
Über einst so friedlichem Land.
Eine Samen fragt nicht,
Ob er leben darf. Er ist.
Alles in ihm ist,
Das er wächst.
Aus einem Samen
Wächst
Etwas viel Größeres.
Und vergeht.
Aber niemand sagt
Einem Samen:
Wachse nicht.
Und wenn, es liegt
In seiner Natur
Zu wachsen.
Liebevoll Lege ich meine Hand auf dich, Spüre deine Wärme, Streichle dein Fell. Langsam streckst du dich, Bevor der Morgen beginnt. Mein He...