Donnerstag, 28. März 2024

Gedicht: Riechen

 

Ein Korianderpflänzchen fand Mariechen

Beim auf dem Gartenboden kriechen.

Korianderduft wollte sie riechen.

Deshalb zerrieb sie Korianderblätter, das Mariechen. 

 

Gedicht: Gründonnerstag

 Einkehr in mir selbst

Ist wie Betreten eines Gartens.

Wie erwacht denn heut' mein Grün?

Schaue ich hin oder weg?

Wild, bunt, gepflegt, schlicht?

Ist Gartenpflege überhaupt dein Ding?

Wenn einmal das Außen "Stille!" sagt,

Warum nicht einmal - für einen Tag - 

Deines Inneres betreten?


Dienstag, 26. März 2024

Gedicht: When nightmares fall

 Singing the song of live

There was happiness in the air.

Happiness like the red flowered poppy.

Than the poppy changed into carnations.

Carnations of nightmare.

But some day nightmares will fall!


Freitag, 22. März 2024

Gedicht: Bewegt

 Tränen meiner Seele

Weinen nicht so leicht

Aus meinen Augen.

Lange wandern sie

Im Körper umher,

Bis dass sie sich lösen.

Tränen nicht umsonst

Wie Wasser sind,

Ist doch die Traurigkeit

Ein silbrig-schimmerndes Gefühl.


 


Donnerstag, 21. März 2024

Gedicht: Freude


 

 Die Insel im See,

Umgeben von Wasser rundum,

Steht für sich,

Unabhängig, autark,

So scheint es zu sein.

Aber eines fehlt,

Die berstende Freude,

Wenn man sie teilt.

Das kann die Insel nicht.


Mittwoch, 20. März 2024

Gedicht: Schmetterling

 So bunt und leicht

Wie die Flügel eines Schmetterlings

Durch die Sommerluft schweben

So möchte sich meine Seele erheben.

Aber der bunten Leichtigkeit

Ging etwas voraus: Unscheinbarkeit.

Den Wandel der Welt

Ein Schmetterling so deutlich zeigt.


Dienstag, 19. März 2024

Gedicht: Geburtstagslied für Scheue

 Heute springt mein Herz,

Denn weißt du:

Ich bin froh, 

Dass es dich gibt.

Auch wenn du 

Es oft nicht siehst.


Heute feiere ich dich,

Denn weißt du:
Mir bist du wichtig.

Auch wenn du es dir 

Manchmal nicht bist.


Heute sende ich dir 

Einen Sonnenstrahl ins Herz.

Auch wenn du 

Mauern drum baust.


Nur heute

Lasse ich einmal

Die Mauer kurz fallen

Für dich.


Montag, 18. März 2024

Gedicht: Frühlingsanfang

 Einer weichen Decke gleich 

Liegt Sonnenschein über mir,

Wärmt meine Seele, 

Stärkt meinen Geist.

Heute

Keine Wolke dazwischen!


Freitag, 15. März 2024

Gedicht: Täler

 Im Schatten der Nacht 

Ist das dunk'le Tal noch beängstigender

Als der Moment der kurzen Mittagssonne.

Und doch findet auch diese Nacht immer ein Ende.


Dienstag, 12. März 2024

12 von 12 März

 Heute ist wieder 12 von 12 Tag und ich bin schon auf die Beiträge auf Draußen nur Kännchen gespannt.


Frühstück für mich
 
Frühstück für Lungenkranke: Mit der Knoblauchzähe löse ich den Schleim, Apfelessig stärkt mein Immunsystem, Malzkaffee schmeckt mir besser als nur Wasser und enthält kein Koffein.

Licht an fürs Frühbeet




Seit zwei Tagen zwar keinen Nachtfrost mehr, aber noch sehr kalt. Also bleibt nachts der Deckel vom Frühbeet zu. Die Saaten haben aber sehr unter dem langen Winter gelitten.

Frühstück für mein Mädchen

Meine Hündin bekommt inzwischen ihre Portion über den Tag verteilt. Das Alter spüren wir beide.

Fellwechsel
 

Zur Zeit verabschiedet sich das Winterfell in großen Plocken. Deshalb kämme ich meine Hündin häufiger. 

Da sie so ein feines Fell hat, geht das mit einem alten Flohkamm sehr gut und einfach.


 

Nasendusche auffüllen


Ich habe die Nasendusche für mich entdeckt. Hilft sehr gut Schleim los zu werden, was wiederum meine Bronchien entlastet.

Dafür nutze ich einen leeren Seifenspender und fülle ihn mit etwas Salz und warmen Wasser auf.

Gedankenskizze

 Zu einem etwas theoretischenThema ließ ich zuerst meine Zeichenkohle übers Papier gleiten, bevor ich zu schreiben anfing. 

Heute habe ich das Blatt fixiert und aufgeklebt. Fertig für die Wand. Und los ging es an die Tasten für eine neue Geschichte.

Mittagspause

 Leckere Kohlsuppe mit Gartenkartoffeln aus dem Nachbarort, Zwiebelgrün aus der Fensterbank und Haferflocken.

 

Projektplanung    
Womit beginne ich am nächsten Tag mit dem Schreiben? Was steht an?
Überlegen, suchen, Ideen sammeln, planen...


Eostre - eine Legende

Wo ist es hin? Das frisch erschienene Buch zu Ostern spielt verstecken mit mir!

 

Um Brot zu kaufen,muss man zur Zeit

zur richtigen Zeit im Supermarkt sein.

 

Für frisches Zwiebelgruen sorgen...


Zum Feierabend ein paar Seiten aus meiner aktuellen Lektüre. Kann ich nur empfehlen.

Habt einen schönen Abend und eine gute Zeit!


Gedicht: Gemeinsam

 Warm fühle ich deine Nähe.

Aufstehen fällt uns heute schwer.

Ist doch der Morgen noch so kalt.

Aber dann ruft doch der Tag,

Und das Werken beginnt erneut.


meiner lieben Hündin

Samstag, 9. März 2024

Gedicht: Aufblühen

 Wunderbar erblüht der Blume Blüte.

In ihrer Kraft schafft sie zu bezaubern.

Sie blüht auf, sie erfreut, sie bringt Samen.

Der Blume ähnlich bin ich noch nicht.

Aber auf dem Weg. Jeden Tag.


Donnerstag, 7. März 2024

Eiersuche - Eine Legende

Ostergeschichten

 Auszug:

Tief verborgen in den Bergen lebt es sich anders als in der Stadt. Und doch fand diese 

Geschichte ihren Weg aus der weiten Berglandschaft in die Welt.

Ihr müsst wissen, dass die Menschen hier sich gute Plätze in Tälern suchen, um ihre 

Siedlungen und kleinen Dörfer zu bauen. Die Tage im Sommer sind sehr lang. Dafür sind 

im Winter die Nächte lang. Darum ist den Menschen zum Feiern zu Mute, 

wenn der Frühling anbricht.

Natürlich leben in den Bergen nicht nur Menschen. Der Wald, die Hänge und

Täler waren von allerlei Getier bewohnt. Wenn der Frühling einzieht, sah man 

manchmal einen seltsamen Tanz auf einer Bergwiese. Hasen und Häsinnen jagen sich 

und scheinen mitten im Lauf zu stoppen und miteinander zu tanzen.

Nach solch einem wilden Spiel zog sich Liberta einst zurück und brachte zwei 

junge Hasen zur Welt. 

 weiterlesen?

 

 

 

Bild: Papierfresserchen Verlag

Text: Syelle Beutnagel 

Gedicht: Lebensmut, jeden Tag

 Fasse dein Herz, damit nimmer es zerbricht.

Vergiß das Morgen, sorge dich nicht.

Vergib deinem Herzen und lebe frei.

Vertrau'. Und glaube, dass die Welt weiterhin sei.


(Schon etwas älter)

Mittwoch, 6. März 2024

Gedicht: Schüttelreim

 Der Sonne heller Schein

Scheine mir ins Herz hinein.

Dort erblühe meine Liebe

Damit ich mein Leben nicht versiebe.

Traurigen Gedanken

Ist Unglück nur zu verdanken.

 

Dienstag, 5. März 2024

Das 'Drama' vom Drama-Schreiben

 Eine echte Herausforderung: Ein Versmaß fünf Akte lang durchzuhalten. Aber das war nicht der Grund, warum die Akte kurz wurden...

Ohne Recherche kein Drama

Am Anfang...

Am Ende staunte ich nicht schlecht, mit welcher Geschwindigkeit ich damals, 90er, durch meine Germanistik-Seminare gekommen war. Wie ich war einer der Professoren Schiller-Liebhaber - und genau über Schiller schrieb ich meine beste Hausarbeit, nämlich über den Aufbau von "Wilhelm Tell".

Mein Lieblingsbuch war jahrzehntelang ein Gedichtband von Schiller, in dem ich jeden Morgen las.

In einer schlaflosen Nacht las ich nicht nur ein Drama von Schiller, sondern mehrere, unter anderem auch die Fragmente zum Demetrius-Stoff. Ach damals, war das Schloss Petzow noch nicht modernisiert.

Gewiss, der Anfang des Demetrius liegt vor. Es gibt aber auch viele Notizen zur Planung und Überlegungen zum Stoff, der wie so oft historischen Ursprungs ist.

Schiller rang seiner Zeit mit der besten Form des Dramas wegen Unmengen an wichtigen historischen Personen, die die Historie erst rund machten. Er wägte ab, ließ liegen, veränderte. 1805 starb er.

 

Startschuß

Diese Unvollendetheit oder auch der interessante Stoff war mein Anlass, den falschen Demetrius als Thema für meinen Versuch eines klassischen Dramas im fünfhebigen Iambus zu wählen. 

Eingeordnet war das Stück längst in mein Stück 'Masken' (90iger Jahre geplant und begonnen 2011 beendet), wo es um den Wandel von Zeitaltern und Sprache geht. Da darf die deutsche Klassik einfach für mich nicht fehlen.

Schwierigkeiten

Die erste Szene im ersten Akt war wirklich schwer. Während ich beim Hexameter bald im walzenden Dreivierteltakt fühle und denke, dauerte das beim Iambus etwas länger. Die Handschriften sind greulich.

Zudem musste ich mich ersteinmal durch eifrige antiquarische Lektüre in Thema und 'Seele' von Land und Leuten einfühlen.

 

Gefühlswelten

Dieses Einfühlen ging mir leicht bei Marfas Monolog im zweiten Akt von der Hand. Ich brauchte nur an den Schmerz mein durch Krankheit verstorbenes erstes Haustier 'Mama Friederike' denken und schon flossen die Worte.

Zwei polnischen Dienern konnte ich, zwar etwas holprig, etwas Authentizität verleihen, weil ich da schon einen Urlaub in Polen gemacht hatte, in dem ich auch Reiten gelernt habe.

 

Planen und Pausen

Auch ich legte also das Drama zeitweise weg. Anfangs schrieb ich die Szenen nicht wie an einer Perlenschnur aufgereiht hintereinander weg. Das kam erst später. 

Manche Dinge musste ich sehr lange recherchieren. Zum Beispiel machte mir, wenig kirchlich und auch evangelisch erzogenen, das Wort Nuntius sehr zu schaffen.

Und auch ich plante vor dem Schreibbeginn sehr lange den Aufbau, überlegte, plante, verwarf, schrieb auf.

Torhaus 2006

Ja, ein klassische Drama zu schreiben, empfinde ich als schwer. Aber das Gefühl, wenn es fertig ist! Wenn der letzte Buchstabe geschrieben ist! Ich hatte wie immer zeitgleich Handschriftliches von mir abgetippt, so dass das Jahr und der Ort der Fertigstellung in der ausgedruckten und im Copyshop nebenan gehefteten Originalversion am Ende zu finden ist.

Nix Plagiat, sondern jahrelange harte Arbeit.


Foto von Pixabay

Gedicht: Hoffnung

Des Tages Auf und Ab

Reihen sich einander an.

Beginnt es frisch,

Man merkt die Mühe nicht.

Im müden Tal glaubt man nicht

An Bergeshöhen.

Und doch folgt unweigerlich

Ein neuer Morgen nach.

So auch das Leben ist.

 

Montag, 4. März 2024

Samstag, 2. März 2024

Gedicht: Nächtlich

Der Vögel neu Gesang

Am frisch erwachten Frühlingsmorgen

Lindert etwas nächtlichen Motorenklang

 Fast nächtlich plärrender Kampfesorgien

Über einst so friedlichem Land.


Freitag, 1. März 2024

Gedicht: Lebenskraft

 Eine Samen fragt nicht,

Ob er leben darf. Er ist.

Alles in ihm ist, 

Das er wächst.

Aus einem Samen

Wächst 

Etwas viel Größeres.

Und vergeht.

Aber niemand sagt

Einem Samen:

Wachse nicht.

Und wenn, es liegt

In seiner Natur

Zu wachsen.

Traum

 Liebevoll Lege ich meine Hand auf dich, Spüre deine Wärme, Streichle dein Fell. Langsam streckst du dich, Bevor der Morgen beginnt. Mein He...