Es leuchtete mich einfach an. Da lag dieses kleine Päckchen im Regal. Einsam und verlassen, kein Preisschild, kein weiteres Paket, nicht einmal etwas vergleichbar Ähnliches lag rechts oder links daneben. Das machte es ja so spannend. Ich hatte so eine Päckchenform vorher noch nie gesehen, und der Name war zu neunzig Prozent mit einem leuchtenden Aufkleber verdeckt. "-30 Prozent", stand darauf. Und: "Nein zur Tonne!" 30 Prozent von was? Ich fand auch beim nochmaligen Suchen kein Preisschild. Sollte ich es wagen? Das kleine Päckchen konnte doch nicht so teuer sein. Aber Kaviargläschen waren nun auch nicht wirklich groß.
Übrigens, ich stand im Supermarkt vor einem der Kühlregale, denn ich war beim Einkaufen. Da das dreieckige Päckchen mit dem dunklen, beinahe schwarzem Inhalt weit weg vom Kaviar stand und sich eher in der Nähe vom Aufschnitt befand, griff ich zu und legte es in meinen Einkaufswagen. Soweit hatte ich sonst alles, also ging es zur Kasse.
Der Preis ähnelte wirklich mehr den Wurstwaren als einem Luxusobjekt. Glück gehabt. Nun war ich nur richtig gespannt, was ich du nun eigentlich gekauft hatte. Zuhause angekommen ging ich nach dem Verräumen des Einkaufs ans Werk. Wie öffne ich nun dieses dreieckige Etwas? Über neue 'Verpackungstricks' hatte ich mich erst neulich in einem Blogartikel ausgelassen. Aber sieh nur: Da ist tatsächlich eine Anleitung, wie ich das Dreieck, das so groß wie meine Handfläche ist, öffne auf einer Seite aufgedruckt! Ich halte mich an den Drei-Punkte-Plan. Was für ein Aufwand. Ich fühle mich anstatt eine Mahlzeit herzurichten wie beim Aufbau eines Ikearegals. Bloß nichts falsch machen! Andererseits tauchte in mir immer mehr diese Vorfreude auf, wenn mein ein Ü-Ei auspackt.
Im Gegensatz zu manchem Regal schaffe ich es, das Päckchen zu öffnen. Und ich staune. Mich lacht dunkler Seetank an, der eine Reise-Gemüse-Lachs-Mischung einhüllt. Mmhh, lecker. Aber warum macht man um so eine kleine Portion Sushi so ein großes Tamtam? Ich lege die fernöstliche Köstlichkeit auf einen Teller und greife zur Verpackung, um sie zu entsorgen. Da fällt nun doch tatsächlich ein kleiner Text auf, der nicht verklebt ist. Darauf steht, dass das auf meinem Teller kein Sushi ist, sondern es handelt sich um Onigiri, eine geformte Reiszubereitung. Na gut, Onigiri also. Man lernt ja nie aus.
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Samstag, 24. Januar 2026
Klein, kleiner, am kleinsten
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