"Nein, nein, nein." Angstvoll riss Sandra die Arme vor ihr Gesicht. Ihr Körper windete sich, um die Gefahr abzuwehren. Es schien nicht zu helfen. ES rückte immer näher. Es gab kein Entkommen. Sandra seufzte aufgebend, schrie, sich auf das Ende vorbereitend, kniff zuerst ganz fest die Augen zusammen und - einem Impuls folgend - riss sie dann ganz weit auf.
Und weg war die Gefahr. Ihr Körper bebte noch ganz und gar; ein Schatten der eben durchlittenen Pein haftete noch in Sandras Gedächtnis. Doch jetzt erhob sie sich mit automatischen Bewegungen. Sie fand alles, ohne sehen zu können, entnahm dem Päckchen ein Hölzchen, strich entlang und ein Funke berührte den Docht.
Im Nu tauchte der Lichtschein alles in behagliche Gemütlichkeit. Sandra schüttelte die Schatten des Albtraums ab und schlurfte in die Küche, um Frühstück zu machen.

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