Dienstag, 30. April 2024

Letzter Tag vom Camp NaNoWriMo 2024: Rückblick

 Obwohl, im Gegensatz zum Start, inzwischen viele daran teilnehmen, kennt in meinem Umkreis leider niemand Camp NaNoWriMo. Schade, denn es unterstützt sehr beim Schreiben.

NaNoWriMo-Logo

Während in der November-Challenge die Wortzahl vorgegeben ist, was man aber auch anpassen darf, legt man im Camp das Ziel selber fest. Das war bei meinem diesjährigen Projekt schwierig.

Wähle ein Projekt

Für das Camp eignen sich gut, Projekte für die du etwas Anfeuerung brauchst, die dir also etwas schwerer fallen.

So habe ich mich letztes Jahr endlich an die Übersetzungen aus etwas älteren Fachbüchern über Lilien getraut und es auch durchgezogen.


EBook über Lilien

Dieses Jahr entschied ich mich für ein EBook, das ich immer wieder auf die Seite gelegt hatte. Nachdem du dich für ein Projekt entschieden hast, legst du dein Ziel fest.

Wähle ein Ziel

Für ein Ziel überlegst du dir, wie viele Worte dein Werk umfassen soll. Auf diesem Ziel baut sich NaNoWriMo auf.

Mein Problem 2024 war, dass ich es einfach nicht einschätzen konnte und deshalb eine sehr hohe Wortzahl wählte. deshalb erreichte ich diesmal das Endziel nicht.

Wenn's dann los geht

Ab ersten April an kannst du jeden Tag dein erreichte Wortzahl eingeben. Du kannst auch eine Stoppuhr für deine Schreibzeit aktivieren, das ist aber freiwillig. Mich hat die Stoppuhr ganz schön gestresst, aber dich motiviert sie vielleicht.

Denn um Motivation geht es bei NaNoWriMo. So werden deine Eingaben der täglichen geschriebenen Worte für Statistiken verwendet, die dich anfeuern. Es ist im Grunde simpel, aber es funktioniert.

Und so setzte ich mich an mein Projekt und war sehr dankbar für die Motivation. Ich schaffte es tatsächlich, eine Struktur aufzubauen und die schon geschriebenen Teile zu verbinden. Das war nämlich das schwierigste, alle Teile und Infos zusammenzufügen. Daran bin ich immer wieder gescheitert.

Nun, diesen Teil habe ich geschafft. Dafür habe ich aber nicht die viel zu hoch gewählte Wortzahl gebraucht. Also habe ich mich dieses Mal vom Camp vorzeitig getrennt. Nun es kommen ja noch Juli und November.

Wo schreiben?

Auf der Plattform NaNoWriMo selbst schreibt man nicht, sondern gibt nur seine Daten und Ziele ein oder unterhält sich in Foren. Dein Schreibprogramm wählst du also selbst. Ich nutzte für diese Projekte gerne Wattpad, wie ich schon öfters erwähnt habe.

Wär neugierig ist: Wattpad home

Die Gliederung gelingt dort ganz gut. Einige Jahre zuvor hatte ich schon auf Trello vorgearbeitet. Beides zusammenzubringen, war die Hauptschwierigkeit, aber es ergänzte sich auch gut.

Der Vorteil auf Wattpad ist, dass man sowohl öffentlich als auch privat schreiben kann. So haben ich meinen ersten Roman öffentlich auf Wattpad geschrieben, dieses Projekt aber war privat.

Und danach?

Danach steht das Korrekturlesen und Lektorat an, denn Ziel des Camps ist es nicht, die Endfassung des Textes zu haben, sondern ins Schreiben zu kommen. Die Rechtschreibfehler haben erst einmal Pause. Aber natürlich kann jeder auch gleich nach dem täglichen Schreibpensum Korrektur lesen. Das ist eine Geschmacks- oder Zeitfrage.

Der Nachteil für mich ist, das ich meine Wattpad-Geschichten für ein EBook lektorieren muss. Das heißt, ein Dateiformat muss erstellt werden, alle einzelnen Teile zu einer Datei zusammengefügt werden, Korrektur muss gelesen werden und ich muss überprüfen, ob irgendwelche Übergänge etc. fehlen.

Das ist noch einmal eine ganz schöne Arbeit. Und leider geht es mir nach einem Monat intensiver zusätzlicher Schreibarbeit so, dass ich Abstand vom Projekt brauche. Aber leider schleppt sich dann mein Lektorat der entstandenen Projekte gerne einmal dahin. 

Nun, ich hoffe, diesmal geht alle gut, und das EBook liegt bald fertig vor. Das Titelblatt gibt es jedenfalls schon:



Gedicht: Leise Töne

 Manchmal bin ich es müde,

Dich zu vergessen,

Stolpere in Abenteuerlust,

Hole mir Beulen und Kratzer,

Kratzer auf meiner Seele,

Komme irgendwann zur Ruhe,

Und plötzlich bist du wieder da,

Geliebter, sanfter 

Wiederhall in meinem Herzen.

Montag, 29. April 2024

Gedicht: Poltergeist

 Poltergeist in der Nacht

Hält mich wach.

So dachte er.

Doch wusste er nicht,

Wie geschult ich bin

Durch die laute Taubheit

Meiner Hündin.

Sonntag, 28. April 2024

Gedicht: Kräuterspiele

 Kirschblütenweiß.

Löwenzahnsonnengelb.

Ritter-Rüstungs-spornblau.

LeckerBÄRlauchgrün.

Süßholzerdbeerrot.

Orangenblütenweiß und

Tulpenschokoladenweiß.

Leckereien für rot-gelb-rosa-bunte

Löwenmäulchen.

Farbenbogen für Aug'- und

Gaumenschmaus.



Samstag, 27. April 2024

Gedicht: Blickrichtung

 Schneewirbel durchpeitschen plötzlich

Frühlingsluft.

Verschlingen mit Januargrau

Frühlingsduft.

Vertreibt aus Körper, Geist, Seele

Frühlingswärme.

Und hoffnungsvolle Freude schwindet im Nu.

Da hüpft eine Singdrossel farbig munter

In mein Blickfeld. Mitten im Schneesturm.

Und sie singt unbekümmert ihr Lied und

Sucht unbehelligt weiter den Wurm.

Bescheiden senke ich mein Haupt

Und suche erneut nach meinem Lächeln.

Freitag, 26. April 2024

Gedicht: Vogelzwitschern

Schwer schlägt 

Herztonmuskel in meiner Brust.

Schwingt über Angriffe hinweg

 - Dupdidupdupdup - 

Möchte eigentlich nur

Leicht wie ein Vogelherz

In der warmen Morgenluft

Schweben und den neuen Tag

brillierend empfangen. 

Dienstag, 23. April 2024

Gedicht: Neuanfangen

 Glaube. Glaube an das Gute.

Glaube, du wirst es finden.

Glaube an die Schönheit.

Glaube an die Wärme

Der Sonne und zwischen den Menschen.

Glaube und vertraue.

Und eines Tages, vielleicht

Unverhofft, wecken Sonnenstrahlen

Im Herzen und im Himmel dich

Und ein neuer, guter Tag beginnt.

Montag, 22. April 2024

Gedicht: Ausrichtung

 Alt und neu bedingen einander.

Was ist alt? Was ist neu?

Wo ist das Ziel? Was ist erreicht?

Sortiere dich täglich,

Definiere, justiere täglich neu.


Samstag, 20. April 2024

Gedicht: Liebeslied

 Die Träne in deinem Auge

Glitzert durch das Sonnenlicht.

Hält nicht, was es verspricht,

Denn Glitzerfunkeln küssen

Tränen nicht weg.

Ein heiterer Sonnenschein wärmt,

Da legst du dich gemütlich rein.

Und siehe, die Träne trocknet.

Ich lege mich zu dir ins Sonnenlicht,

umarme zärtlich dich,

Da schwindet getrocknet Salz unterm Aug'.

Ein sanftes Lächeln umschwebt leise deine Lippen.


Freitag, 19. April 2024

Gedicht: Angst

 Voller Sonne erwachte der Tag,

Ich gab mich hin.

Vertraut erschienen meine Sorgen,

Mein Leben und meine Liebe.

Am Abend brach Stille ein.

Ein Augenblick zwischen 

Leben und Tod.

Fast wär's das Ende gewesen.

Angst krümmt meinen Magen zum Ball,

Angst erschreckt mich in der Nacht.

Angst am Morgen, wenn ein

Neuer Tag erwacht.

Donnerstag, 18. April 2024

Das Gedicht - Vom Prosagedicht zum Lied

 In den ersten Jahren, in denen ich Gedichte schrieb, traf ich mehrmals auf alte Frauen, die meinten, sie schrieben auch welche, und zeigten sie mir. Es handelte sich aber um reine Reime bezüglich eines bestimmten Anlasses wie zum Beispiel einen Geburtstag.



Nun, so etwas habe ich als Texterin auch schon als Auftrag gehabt und sehr gerne geschrieben. Und wer sich eine gereimte Rede wünscht, darf sich gerne bei mir melden.

Aber Gedichte sind etwas anderes oder gehen zumindest über das Geburtstagsgedicht hinaus. Reime spielen in viel weniger Epochen eine Bedeutung als häufig gedacht wird.


Vers und Form


Es gibt viele Arten von Gedichten. Je nach Land und Zeit ist der Geschmack bestimmter Formen unterschiedlich. Ich mag es weniger, von Entwicklung zu sprechen. Denn die antiken Formen sind so kunstvoll gebaut, dass moderne "formlose" Gedichte eben einen anderen Zeitgeist entsprechen. Die Bildsprache und der Umgang mit Worten ist aber, auf eine andere Art, genauso faszinierend. Dies nur als Beispiel.

Bei einer Stanze, einem Sonett oder Lied ist jeder einzelne Vers genau festgelegt. Dadurch entsteht ein gewisser Klang und Rhythmus.

Aber dieser Vers ist auch in offenen Formen von Bedeutung. Jeder Zeilenwechsel bedeutet eine Pause, wenn auch eine kleine. Diese Pause betont etwas und darum endet der Vers genau dort.


Stilmittel


Nicht nur in der Rhetorik auch in Gedichten spielen Stilmittel eine große Rolle. Ein "Bild" mit Worten zu malen, benötigt eben besondere Stifte.


Das lyrische "Ich"


Im Schulunterricht war es Unterrichtsstoff. Aber es ist gar nicht so schwer, das lyrische 'Ich' zu verstehen.

In sehr vielen Gedichten spielen Gefühle eine große Rolle, zumindest sollen sie angesprochen werden. Nun ist es anmaßend, über die Gefühle andere zu dichten, die kenne ich nämlich nicht. Aber meine kenne ich.

Nun sind Gefühle nicht nur situationsgebunden. Ich empfinde Trauer, Liebe, Hoffnung, Fröhlichkeit, etc. meist sehr ähnlich. Schreibe ich dann über ein Gefühl oder kommt es im Gedicht vor, greife ich auf diese Erinnerung zurück.

Also ist das "Lyrische Ich" nicht die Person in der Geschichte des Gedichtes selbst, sondern nur ein möglicher Ausdruck des Autors, um etwas im Gedicht ausdrücken zu können.


Mittwoch, 17. April 2024

Gedicht: Masken

Sage: Liebe. Meine: Haß. 

Fühle: Was?

In der Verdrehung spricht nicht

Das Wort wahr,

Sondern nur 

Die Sprache des Herzens. 


Dienstag, 16. April 2024

Gedicht: Worte

 Schwer wie ein Baumstamm

Fallen Worte in den Raum

Manchmal.

Manchmal süß wie Honigtau,

Wie das Zirpen einer Grille.

Manchmal liebe ich die Stille

Ganz ohne Worte

Denn das Schweigen flüstert

Dem Herzen wichtige Worte zu.

Montag, 15. April 2024

Gedicht: Narben der Menschheit

 Verlassen eine Ebene daliegt,

Steine einer Ruine,

Gebaut zu produzieren,

Dann Unglück produziert.

Nutzenwandel. Unvergessen.

Unheimlich.

Frisches Grün verwischt

Jahrzehnte alte Spuren.

Vergessen tut der Seele gut.

Aber manches eben nicht!

Freitag, 12. April 2024

Es ist wieder soweit: 12 von 12, und tatsächlich schon April


Guten Morgen!💓 





Heute ist wieder 12-von-12-Tag bei Draußen nur Kännchen.




Nach dem Krankentag im Bett genieße ich heute die Dusche mit einem besonders schönem Duft.

Heute nehme ich euch einmal mit zu meinen Blumen.
Ansonsten ist im April immer das NaNoWriMo-Camp, da wird also im Hintergrund geschrieben.
Und die Umstellung auf die neuen Bedürfnisse meiner Hündin ist anspruchsvoll. Los geht's.


Da seht ihr mein heutiges Gemüse. Löwenzahn ist so lecker und gesund.


Gänseblümchen sind nicht nur hübsch, sondern auch essbar. Mein zweites Frühstück, die Blüten.


Auch das Duftveilchen ist essbar, bisher erfreue ich mich aber mehr an ihren Blüten.


Die erste, wirklich üppige Blüte nach drei Jahren.


Sind sie nicht bezaubernd? Erst im frühen Januar gesetzt.



Gefüllte hatte ich vorher auch noch nie. Sehr hübsch.


Die Hyazinthe ist fast verblüht, während die neu gesetzten Tulpen ihre Blüten öffnen.


Meine Hornveilchen-Nachzucht vom letzten Jahr.


Primeln...
... vom letzten Jahr

... und aus diesem Jahr.


Da wächst mein Sommergemüse: Brennessel und Pfefferminze. Dahinter Schneeglöckchen.

Ob das die im letzten Spätsommer ausgesäte Kamille wird??? Bin gespannt.



Der Tuff Iris wächst und gedeiht, obwohl die Nachbarshunde sie gerne mit einem Baum verwechseln und anpissen.


Und auch der Lavendel treibt aus. Der, von dem ich das Öl und die Duftsäckchen mache.

Das war's, mein kleiner Beetrundgang ist beendet.
Habt einen schönen Abend.



Erstaunlich: Ein paar Gedanken

Wie oft fehlt mir die Zeit für Romane. Für ein Krankheitstag ist ein frischer Roman allerdings ein Segen...

Heute Ruhetag


Ich begann das Buch vor kurzem etwas zögerlich, weil ich als junger Mensch bereits einen Roman vom Autor gelesen hatte. Ach, wie sich die Zeiten ändern! Erholend im Bett liegend las ich es aus. So weit so gut.


"Die Nacht von Lissabon" las ich zwar damals auch sehr schnell durch aber mit einer gewissen Distanz zum Thema. Ich war jung, kurz nach dem Abitur, vor dem Studium. Die Welt Anfang der Neunziger war eine andere. Diesmal war es anders.


Das Thema des Klappentextes animierte mich nicht gerade, ein Roman mit einem jungen Soldaten auf Urlaub als Helden. Das Thema kommt doch gerade überall, brauche ich das als Roman?

Ja! Nach dem Lesen. Und erschreckend. Denn die Beschreibung der Gefühlswelten während der Urlaubstage könnten aus der heutigen Zeit stammen. Bei jedem zweiten Satz konnte ich mitfühlen. Begreifen, dass das schon mal jemand durchgemacht hat. Erstaunlich. Verwirrend. Ein Roman zeigt, wie upside down alles ist.

Dienstag, 9. April 2024

Gedicht: Geborgen

 Ganz leise nur

Ist die Stimme der Geborgenheit.

Gewiss, tönt es um dich laut,

Wie sollst du sie hören?

Tönt es in dir laut,

Scheint es sie nicht zu geben.

Ein Anlehnungspunkt dir

Dann Anker sein könnte.


Montag, 8. April 2024

Gedicht: Zusammen

"Words don't come easy..."

Manchmal verschluckt Schmerz

Wort für Wort in meinem Herz.

Der Körper liegt in Trümmern da,

Sammelt sich mühsam nur

Wieder im verrinnen des Tages 

Zusammen. 

Freitag, 5. April 2024

Gedicht: Gespenster

Zerrissenen Spinnweben gleich

Hängen Nieselregenwolken in den Bäumen.

Spinnweben vergangener Tage verhüllen

Heute mein Herz. 

Möge die Wärme und das Licht

Der Frühlingssonne die Schleier vertreiben!

Denn in mir pocht ein wildes Herz,

Frei und voller Liebe.

Es wird die Gespenster der Vergangenheit

Nicht dulden, sondern die Schleier zerreißen.


Mittwoch, 3. April 2024

Gedicht: Stürme

 Schwierig, sich selbst zu stärken,

Wenn Stürme draußen brausen.

Sich verbergen, einhüllen, schützen

Will man dann. Ob Sturm

Dann abzieht oder fahrt aufnimmt,

Wer weiß das denn?

Ein Feuer lodert auf, nährt man es.

Was nährt einen Sturm?

Verborgenheit? 

Ich will es lernen.

Und wie sich mit sorgsamer Hingabe 

Feuer reiten lässt, lässt irgendwann

Auch Sturm sich reiten,

Ich glaube daran.

Dienstag, 2. April 2024

Mein "Titanic-Moment"

 Ja, manchmal kommt so ein großer Moment ganz unscheinbar daher...


Da kam mir letzten Freitag etwas in den Sinn und zwei Stunden später machte ich mich auf den Weg. Eine Auszeit nehmen war dringend nötig, das Wie und Wohin war  die Frage gewesen.


Die Idee

Ich erinnerte mich an Orte, die mich glücklich gemacht hatten. Einen konnte ich auf der Landkarte nicht wiederfinden, einer war gar nicht weit entfernt. Also ging es los. Trotz der Jahre erinnerte ich mich noch ziemlich gut. Ich überließ mich den Erinnerungen, und trotz der über den zehn Jahren dazwischen fand ich sofort hin.

Ende im Gelände

Nicht gleich fand ich mich bei den Veränderungen zurecht. Da war ein einfacher Zaun um den Parkplatz, Wohnmobile und Campingzelte. Wir waren damals nur mit einem Auto und einem Grill gekommen.

Meine Hündin und ich erkundeten den Platz: Alles so vertraut und doch so fremd...

Dann erklärte man mir, dass die Straße weiter runter noch ein Taucheinstieg war. Ich fuhr los.

Durch unbekannte Wochenendhäuschen führte die Sackgasse. An deren Ende stand eine verlassene Halle. Ich stoppte, stieg aus.


Remembering

Wie in dem Titanicfilm, wenn von der Gegenwart in die Vergangenheit geschwenkt wird und das Wrack zu neuem Leben erwacht, erging es mir beim Anblick dieser leerstehenden Halle mit zerbrochenden Festerscheiben und abbröckender Farbe. Die alte Tauchbasis stand vor mir. Ich wusste noch genau, wie wir in die Halle gegangen waren und uns angemeldet hatten, wo ich meinen Tauchanzug angezogen hatte, wie das Wetter gewesen war. Erwartungsvoll ging ich zum Taucheinstieg am See.


Veränderungen

Wie die Halle, so hatte sich auch das Ufer verändert. Wir verweilten im Gelände. Meine, mittlerweile blinde, Hündin konnten das Umherstromern genießen. Ich hing meinen Gedanken und Gefühlen nach.

'Wie lange alles schon her war. Und was sich seitdem alles in meinem Leben verändert hatte! Mir war gar nicht bewusst geworden, welchen Sprung in ein neues Leben ich verwirklicht hatte.' Das sollte mir  bis zum Abend nicht mehr aus dem Kopf gehen. 

Ich fand am Seeufer eine flache Stelle mit Kiesschotter. Ich setzte mich in die Hocke und sann nach. Meine Hündin spielte mit Kies und Wasser. An so einer Stelle war damals der Einstieg ins Wasser gewesen. Ich sah über die Wasseroberfläche hinweg, ließ meinen Blick langsam wie meine Gedanken in der Erinnerung über den See gleiten - Es war herrlich. Herrlich gewesen und auch im Moment. Aber jetzt war eine andere Zeit. Und das war wunderbar so!

Und wie die alte Dame am Ende des Films ihre Kette mit dem Edelstein ins Meer gleiten lässt, lasse ich diesen Teil meiner Vergangenheit in die Wasser des Sees gleiten.


Gedicht: Sad

Wenn Leichtigkeit mir fehlt,

Ein Blick in Vergangenes mich gefangen hält,

Wie denn, wie soll eine neue Sonne scheinen?



Ich hoffe, ihr hatte alle wunderbare Ostertage.

Traum

 Liebevoll Lege ich meine Hand auf dich, Spüre deine Wärme, Streichle dein Fell. Langsam streckst du dich, Bevor der Morgen beginnt. Mein He...